ICE 370/EC 6: Selbst die ZUB raufen sich die Haare (Allgemeines Forum)

101 141, Samstag, 18.08.2012, 10:43 (vor 4982 Tagen) @ ICE-TD

Beim Thema Riedbahn verstehe ich allerdings auch nicht, warum der RE Mannheim immer zur Minute 38 verlassen muss und man hier nicht eine etwas spätere Abfahrtszeit plant.

Da ich häufig in Mannheim am Bahnhof verweile, muss ich mittlerweile nur noch grinsen, wenn der RE mal wieder mit 5 Minuten Verspätung den Bahnhof verlässt. Es ist ja fast schon die Regel, dass die beiden ICE um 31/35 leicht verspätet ausfahren und dementsprechend der RE natürlich auch nicht pünktlich abfahren kann.

Auch die Haltezeit der ICE München-Berlin in Mannheim von zwei Minuten 28-30 in Südrichtung ist für mich ein besserer Witz. Gerade freitags und sonntags nachmittags, wenn der ganze Bahnsteig voll mit Leuten steht, dauert es gute 3-4 Minuten bis aus dem ICE alle aus/eingestiegen sind: Konsequenz --> Verspätung. In Südrichtung kann man ja bis Stuttgart noch etwas herausholen, in Nordrichtung meines Erachtens aber kaum. Der ICE nach Berlin zieht zumindest bis Frankfurt seine Verspätung hinterher, das wirkt sich natürlich umgehend auf den Korrespondenzzug und den Nahverkehr aus.
Mir graut es jetzt schon, wenn ab Juni nächsten Jahres auch noch die zusätzlichen ICE Köln-Stuttgart über Riedbahn verkehren.


Ich persönlich würde zunächst die Umsteigetaktik ändern. Bestes Beispiel ist hier Ulm: Anschluss ICE auf Südbahn-IRE von 5 Minuten. Während meiner Fahrten mit dem Deutschland-Pass wollte ich zweimal diesen Umstieg nutzen, er hat zweimal nicht geklappt. Vielleicht wäre es sinnvoller solch einen Umstieg gar nicht erst anzubieten, dies erspart der Bahn und den Fahrgästen zusätzlichen Ärger. Eine Stunde Wartezeit in Ulm ist blöd, aber die Fahrgäste können sich besser darauf einstellen, wenn die Wartezeit von vorneherein klar ist, als wenn dann im Zug die "böse Überraschung" kommt, dass der Anschluss nicht warten kann.


Mein Dank gilt aber auch noch den Zugbegleitern im Fernverkehr, ich kann durchweg nur positives von den letzten 4 Wochen berichten. Die Mitarbeiter waren alle bemüht, Anschlüsse zu erreichen und die Fahrgäste mit Informationen zu versorgen.
Interessant fand ich zwei Gespräche, wo sich Zugbegleiter älteren Schlags mit Fahrgästen unterhalten haben. Sie gaben den Fahrgästen in allen Punkten recht, die sich über das manchmal schlecht funktionierende System Bahn in Deutschland aufgeregt haben. Aussagen mancher Mitarbeiter à la "Früher lief vieles besser" waren keine Seltenheit.

Grüße, 101 141


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