Meine Wunschlösung: Überhaupt kein Warten mehr. (Allgemeines Forum)

Alexander, Samstag, 18.08.2012, 09:30 (vor 4980 Tagen) @ moonglum

Hi,

früher waren aber die Wege kürzer und der Fdl hatte noch mehr Handlungsspielraum.
Heute dagegen ist der Prozess bis ins kleinste Detail vorgeschrieben.

Das Übel fängt ja da an, dass die Verkehrsleitungen/Transportleitungen nicht mehr mit dem Fdl persönlich sprechen dürfen sondern den Anschluss bei der BZ beantragen müssen die dann den Letztentscheid haben und die Entscheidung dem Fdl mitteilen. Soll der Fernverkehr mehr als 5 Minuten warten muss die Verkehrsleitung erst bei der Zentralen Verkehrsleitung um Genehmigung fragen und die BZ brauch zusätzlich auch erst da OK der Netzleitzentrale. Da jede Instanz zur Bearbeitung ihre Zeit brauch sind 10 - 15 Minuten schnell um.

Beim warten auf Anschlusszüge spielt auch immer der weitere Streckenverlauf eine Rolle.
So konnte z.B. gestern ein Zug nicht auf Anschluss warten wo normalerweise 10 Minuten gewartet wird, da aufgrund einer Weichenstörung der Zug pünktlich sein musste, sonst hätte dieser Zug 40 Minuten auf Kreuzung gestanden.

Ähnliche Fälle gibt es immer wieder, der RE kann an Bahnhof A max. 6 Minuten warten, damit er vor dem ICE bleibt, wenn der ICE aber Verspätung hat kann auch mal 9 Minuten gewartet werden.

Vor einiger Zeit hat jemand das genaue Prozedere der Anschlussbearbeitung erklärt, vielleicht findet ihn jemand.

Viele Grüße

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)


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