bauliche Änderungen Geissler (Allgemeines Forum)

Holger2, Mittwoch, 01.12.2010, 11:13 (vor 5623 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo,
meine Meinung zu den Geisslerschen Bedingungen ist folgende:
1. Erweiterung des Bahnhofs um zwei Gleise
Die Erweiterung lässt sich baulogistisch ohnehin erst bauen, wenn der restliche Durchgangsbahnhof fertig ist. Denn die zwei Gleise müssten laut Ingenhoven an die Nordseite des geplanten Bahnhofs angeschlossen werden. Um dies sofort zu machen, müssten die existierenden Kopfbahnhofgleise noch weiter ins Bahnhofsvorfeld geschoben werden. Das ist aber praktisch nicht möglich, weil dann die Weichenverbindungen nicht mehr passen. Ob in 7 Jahren noch Geld vorhanden ist oder ob sich an diese Entscheidung noch jemand erinnern wird, bleibt abzuwarten.
2. Anschluss der Panoramabahn nach Feuerbach
Es ist meiner Meinung nach überhaupt kein Problem, die Panoramabahn weiter über eine Weiche an die S-Bahnstrecke angebunden zu lassen. Hat den Vorteil, dass die Bahnstrecke dann von der Stadt für historische Dampfzugfahrten genutzt werden kann. Außerdem wird die Strecke ohnehin nicht entwidmet, wobei die Strecke für „Bahntrassenradeln“ natürlich eigentlich „prädestiniert“ ist. Auch hier: mal schauen, wie sich die Bürger entscheiden werden, in the year 25, 25...
3. Erweiterung der Außenäste in Wendlingen und Flughafen
Die Erweiterung der Flughafenanbindung war ohnehin schon beschlossen und die kreuzungsfreie Einbindung der Tübinger Strecke halte ich für eine gute Sache, ich würde mir allerdings in erster Linie eine schnellere Einfädelung wünschen, weil 80km/h für eine Anbindung aus einer NBS schon arg wenig sind.
4. Erhalt der Bäume im Schlosspark
Wie ich Herrn Geissler verstanden habe, sollen alle Bäume im Schlosspark erhalten bleiben, soweit sie nicht bereits so vorgeschädigt sind, dass sie ohnehin bald sterben würden. Diesen Punkt halte ich für am schwierigsten umsetzbar, insbesondere bzgl. der großen Platane direkt im Zugang zum Schlosspark und der Platanen im Bereich der Schillerstr. Oder sind diese bereits so krank, dass sie ohnehin bald verenden werden?
5. Einbringung der Grundstücksflächen in eine Stiftung
Schon vor dem Schlichterspruch wurde beschlossen, die freiwerdenden Grundstücksflächen in eine Stiftung einzubringen, was ich für eine sehr gute Idee halte. Ich habe nur ein bisschen Sorge, dass die zunehmende Beteiligung der Bevölkerung an der Planung dazu führen könnte, dass diese Flächen nicht sehr stark verdichtet werden und ohne hohe Häuser gestaltet werden, so dass sich hier ein Ein - Familien – Reihenhaus – Brei entwickeln könnte. Für eine so wertvolle stadtnahe Fläche wie diese fände ich das wirklich schade. Ein bisschen Urbanität wünsche ich mir dort schon.

Holger


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