ITF ist nicht das Problem, sondern die Fahrzeiten (Allgemeines Forum)

Holger2, Sonntag, 01.08.2010, 11:26 (vor 5800 Tagen) @ Steffen

Hallo,


Damit schliesst Du aber NRW aus?!! *motz* ;)

Wie viele Leute steigen denn in den Knoten Nahverkehr <-> Nahverkehr um, wie viele Nahverkehr <-> Fernverkehr?

Ich denke letztere ist die Mehrheit (rein vom Gefühl; Nahverkehrskunden fahren oft in die nächste Stadt).

Naja, der Ferneverkehr hält ja derzeit im Ruhrgebiet auch in jeder nächsten Stadt. Aber ehrlich gesagt, wenn Du zu einem Ort dazwischen willst, gitb es ja immer noch die S - Bahn, die ja auch alle 20 Min. fährt.

Dann halte ich es für sinnvolll, den Nahverkehr weiterhin mit dem Fernverkehr zu berücksichtigen (ob ITF oder nicht - ich bin kein Freund von einem konzequenten ITF, eben weil er oft auf Kosten der Fahrzeit bei langen Strecken geht. Außerdem ist bei den kurzen ITF-Anschlüssen der Anschluss gerne weg, auch bei nur geringer Verspätung -> kontraproduktiv)


Was auch noch bedacht werden muss: Auf Strecken, die sich NV und FV teilen, sorgt der ITF dafür, dass sich die Züge nicht in die Quere kommen.

Es ist eher das Gegenteil der Fall: Auf den stark belegten Strecken, wie Frankfurt - Fulda, Mannheim - Frankfurt und München - Stuttgart fahren di ICE im Blockverkehr direkt hintereinander her, damit die langsameren Züge nicht so oft überholt werden müssen. Warum der ICE hier zurücktreten muss, obwohl er die höchsten Trassenkosten hat, erschließt sich mir allerdings nicht.


Mir wäre eine Beschleunigung der "normalen" FV-Zügen lieber (siehe oben - nicht bummeln wegen zu vielen ITF-Knoten), sodass fast die selben Fahrzeiten erreicht werden wie mit einem Sprinter.

Ja, mit dem jetzigen Zugmaterial könnte man schon einen Nonstop -ICE im 2 - Stundentakt Hannover - Frankfurt oder Frankfurt - Stuttgart anbieten, die Zwischenhalte hätten trotzdem noch einen 30 - Minuten - Takt.

Holger


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