Weselsky ist ein irrationaler Fundamentalist (Allgemeines Forum)

Hustensaft, Montag, 04.03.2024, 13:23 (vor 978 Tagen) @ Matze86

Vielleicht sollte er, wenn er das nächste Mal einen Bahnhof betritt, auch der Wache der Bundespolizei mal einen Besuch abstatten - die Polizeibeamten dort arbeiten auch im Schichtdienst, tragen mindestens ebenso viel Verantwortung wie Lokführer, müssen oft genug ihre Haut zu Markte tragen, werden nicht besser bezahlt als Lokführer, müssen aber als Bundesbeamte 41 Stunden in der Woche arbeiten ...

Und wer den Ansatz "Für die Kunden bedeute dies, dass die Bahn kein verlässliches Verkehrsmittel mehr sei, sagte er." verfolgt, der belegt, dass er im wahrsten Sinne des Wortes ohne Rücksicht auf Verluste arbeitet, gönnt er der Bahn und damit den Reisenden nicht einmal den ohnehin dünnen Notfahrplan, der muss ihn schon gehörig wurmen. Auf die Idee, dass die DB damit dauerhaft Kunden verlieren könnte, weil gerade Pendler zumindest am Vortag wissen müssen, ob die Bahn fährt, damit Alternativen organisiert werden können, kommt CW sicherheitshalber nicht, er streikt also vor allem gegen die Fahrgäste.

Dafür ist er aber hoffnungslos von sich selbst überzeugt, wurde doch schon offen kolportiert, dass er sich ein Leben nach der Gewerkschaft als Bahnvorstand vorstellen könnte - Selbstüberschätzung pur, denn dann müsste ihm klar sein, dass der angestrebte Abschluss wegen ohnehin schon knappen Personals die Bahn heftig träfe; es ist ja nicht so, dass schon reihenweise ÖPNV-Unternehmen Fahrpläne ausdünnen mussten, der metronom aufgeben will etc. pp., auch Herr Weselsky muss realisieren, dass sich die Welt verändert hat, heute kann man über Geld und Arbeitszeit nur noch bedingt steuern, weil die zu verteilende Masse an Arbeitskräften einfach zu klein ist, was sich in den nächsten fünf Jahren noch massiv verschärfen wird.


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