Chur - Karlsruhe, Karlsruhe - Stuttgart -NBS-St. Margrethen (Reiseberichte)

Bahnfan, Donnerstag, 11.05.2023, 19:46 (vor 1052 Tagen) @ Twindexx

Hallo Kollege

ich muss hier schon etwas dazu sagen. Ich betrachte den ÖV als ganzes und wo die Mehrheit der Reisenden profitiert, deshalb ich auch geschrieben habe, das ganze SBB Netz mit den Hauptlinien müsste beschleunigt werden. Auch Strecken die ich fast nie fahre. Wir erleben die Fahrzeiten mit dem Auto anders und sind der Regel 10 bis 15 Minuten schneller als Google maps angibt ohne zu schnell zu fahren. Du darfst es glauben oder nicht, ist deine Entscheidung.
Ich kenne auch persönlich Angestellte von SBB oder RhB, die sagen die Bahn ist zu langsam.
Es gab male eine Studie. Wichtig sind: Fahrzeit, Preis, Komfort, Pünktlichkeit
Der ÖV muss sich nicht nach mir richten. Ich als Bünder kenne Graubünden sehr gut und weiss das Tourismus Wichtig ist, es ist aber sehr linienabhängig. Ich fahre auch in der Freizeit mit in Graubünden umher per Bahn oder Postauto oder mit dem Mountainbike.
Ob jetzt die von mir wegen Kosten - Nutzenverhältnis in Frage gestellten Bahnhöfe geschlossen würden dürfte meiner Meinung nach sehr wenig bis keinen Einfluss auf die Fahrgastzahlen haben. Alle sind dann immer noch mit dem ÖV erreichbar.
Ich habe auch nie geschrieben, dass keine Wanderer mehr im Zug mitfahren sollen sondern für mich gedacht, ob diese in Versam oder Trin oder Reichenau in den selben Zug steigen spielt keine Rolle. In Furna und Fideris halten sowieso nur noch ganz wenige Züge und nur zu Randzeiten, früh am Morgen oder spät am Abend. Tagsüber hält schon lange kein Zug mehr, sondern das Postauto. Es dürfen wohl noch Sachen hinterfragt werden? Übrigens, falls der Halbstundentakt Chur - Ilanz kommt, würde der Zug mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht an dem Bahnhof halten, wo ich aussteigen muss. Ich hätte also nichts davon mit grosser Wahrscheinlichkeit. Schon heute halten die Zusatzzüge nämlich nicht bei mir von Chur nach Ilanz.
Mir geht es um das Wohle aller ÖV Nutzer mit verstretbarem Kosten - Nutzenverhältnis aber die Mehrheit sollte stärker berücksichtigt werden. Jeder oder jede versteht was anderes darunter.
Wie du auf die Zahl kommst, dass 80% oder mehr die Bahn benützen? Gerade kürzlich kam ein Artikel raus, dass eine sehr grosse Mehrheit schweizweit mit dem Auto zur Arbeit fährt und nicht mit dem ÖV. Ich habe es gerade beim BFS (Bundesamt für Statistik) nachgeschaut:

Autopendler 53%
Eisenbahn NUR 15%
Velo 7 %
zu Fuss 9%
Öffentlicher Strassenverkehr: 12%
E-Bike 2%
Motorisierte Zweiräder 2%

Hier gäbe es doch Potenzial für die Eisenbahn?

Gruass aus der Südoschweiz


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