Bin da völlig bei dir :D (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Freitag, 11.02.2022, 00:17 (vor 1518 Tagen) @ J-C

Also, ich muss neidlos zugestehen, dass ich angesichts des hier aufscheinenden strategischen Scharfsinns wohl besser klein beigeben sollte:

Eine Lösung muss erstens finanzierbar, zweitens in vernünftiger Bauzeit realisierbar sein, muss Kapazität und Geschwindigkeit erhöhen, und außerdem muss man das irgendwie mit den Anrainern gebacken kriegen.

Man lokalisiert das Problem, findet die Lösungen, die adäquat dazu sind und treibt diese möglichst voran.

Was sieht man da? Richtig, es geht um eine bedarfsorientierte Anpassung bestehender Infrastruktur bei optimaler Gestaltung der geplanten Trassen.

Ich schlage hiermit vor, dass meine beiden Vorschreiber unser Forum offiziell an diesem Anlass vertreten, auf dass solche bahnbrechende Erkenntnisse nicht länger wie Perlen vor die Säue geworfen werden, sondern endlich das Publikum erhalten, das sie verdienen.

Was den VR-Vorschlag betrifft, gebe ich ihm ja ehrlich gesagt auch nicht die besten Chancen, aber ganz so abwegig ist er nun auch wieder nicht. Er käme dann (und nur dann) in Frage, wenn Österreich auf diesem Teil seiner Hauptmagistrale eine durchgreifende Zeitersparnis umsetzen möchte und dafür auch (ähnlich wie etwa bei der Koralm) das nötige Geld in die Hand zu nehmen bereit wäre. Ich stelle fest:

1. Der Vorschlag wäre geeignet, das genannte Ziel zu erreichen.
2. Eine Finanzierbarkeit scheint nach rein betriebswirtschaftichen Gesichtspunkten kaum möglich. Werden aber (wie in Österreich ja üblich) auch volkswirtschaftliche und politische Aspekte mitberücksichtigt, so würde ich meinen, dass keinem von uns zusteht, das Ergebnis einer allfälligen breiteren Diskussion vorwegzunehmen.
3. Es wurden keine zielführenden Alternativen (ausser allenfalls meinem eigenen obigen Vorschlag) vorgebracht.
4. Zu den zu erwartenden Widerständen: Die Eingriffe für die vorgeschlagenen Begradigungen der Korridorstrecke wären massiv, und die Widerstände wären es wohl ebenfalls - zumal Bayern dafür eben nicht nennenswert profitieren würde. Der grosse Vorteil von Viereggs Lofer-Trasse wäre eben genau, dass eine ganze Region neu ans Schienennetz angeschlossen würde, sodass lokal gesehen die Vorteile viel eher die Nachteile überwiegen könnten.

J-C wünsche ich weiterhin eine zumutbare und im Rahmen des Erwartbaren mögichst angenehme Weiterreise.

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