Spannend tatsächlich, aber überfällig (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Dienstag, 08.02.2022, 01:09 (vor 1522 Tagen) @ Henrik

Bei 20 Promille kann man sehr wohl noch Güterzüge fahren, einfach mit etwas stärkerer Traktion als bei einer richtigen Flachbahn. Ist aber allemal noch wirtschaftlicher, als lange Tunnels zu bauen.


hätte wäre könnte sein, also nein. Das macht man nicht, das ist albern.
Es wäre allemal wirtschaftlicher, die entsprechende Strecke für den GV zu entwerfen, wenn der Bedarf dafür bestünde.

So. Woher weisst du das? Und ist dir bewusst, dass auf zahlreichen Alpenbahnen wie etwa Tauern, Arlberg, Simplon (in Richtung Süd-Nord) oder Giselabahn weiterhin und auch in Zukunft Güterzüge über Steigungen in der Grössenordnung von 25 Promille (bzw. am Arlberg auch mehr) befördert werden? Wäre das albern, so müsste man die in den Ausbau der Tauernbahn oder der Arlberg-Westrampe investierten Millionen als schlchterdings zum Fenster hinausgeworfenes Geld bezeichnen.

Bei reinem Personenverkehr erlaubt die EU-Bürokratie derzeit 35 Promille. In physikalisch-technisch-wirtschaftlicher Gesamtschau wäre ein wesentlich höherer Grenzwert durchaus angebracht.


..aber auch nur 5 Promille mehr.
Also Nein, definitiv ist nicht höheres angebracht, es ist gar höheres technisch absolut ausgeschlossen.
Da ist nämlich mit Rad/Schiene Schluss mit lustig, nichts geht mehr aktuell.
Über Steigungen von bis zu 60 Promille könnte man für in einigen Jahrzehnten mal nachdenken,
aber eben auch mit moderneren innovativen Systemen, wie Magnetschwebetechnik.
Dann ist aber auch endgültig systembedingt finito.

Stimmt eben nicht und wird auch durch gebetsmühlenartige Wiederholung nicht wahrer. Bist du auf dem Laufenden, was in der Schweiz zur Zeit für Überlegungen hinsichtlich Umbau von Schmalspurbahnen angestellt werden? Zugegeben, bei HGV ist die Situation wegen den Bremswegen noch etwas komplizierter. Aber die Systemgrenzen sind sicher nicht so eng, wie sie uns die Propagandisten der Magnetbahntechnologie einreden wollen. Kommt mir fast ein wenig so vor, wie wenn Atheisten das Christentum definieren und alles, was dabei nicht stockkonservativ daherkommt, als bedeutungslos abtun :D

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