Spannend tatsächlich, aber überfällig (Allgemeines Forum)

Henrik, Montag, 07.02.2022, 15:04 (vor 1610 Tagen) @ Re 8/12

Anscheinend hat man endlich erkannt, dass ein Erhalten der ganzen Nebenbahnen erstmal nichts bringt, wenn die Hauptstrecken als Verbindung nicht so gut ausgebaut sind, so dass das ganze seine Netzwirkung verfehlt.

..hat ja auch nen paar Jahrzehnte gedauert.
Die Korridor-IV-Studie der EU stammt aus den 90ern.

Es ist allerdings auch Luft nach oben; soweit ich es verstanden hab, wird das Netz - wie beim französischen Vorbild auch - teils ausschließlich im Reiseverkehr nutzbar sein. Konkret wird bei der Machbarkeitsstudie von Steigungen bis zu 20 Promille gesprochen. Das ist anscheinend mehr als das Maximum für Güterzüge.

Bei 20 Promille kann man sehr wohl noch Güterzüge fahren, einfach mit etwas stärkerer Traktion als bei einer richtigen Flachbahn. Ist aber allemal noch wirtschaftlicher, als lange Tunnels zu bauen.

hätte wäre könnte sein, also nein. Das macht man nicht, das ist albern.
Es wäre allemal wirtschaftlicher, die entsprechende Strecke für den GV zu entwerfen, wenn der Bedarf dafür bestünde.

Ob das von der Wartung her auch so toll ist, darf bezweifelt werden, da ja erheblich mehr Belastung bei solchen Steigungen geschieht.

Die Belastung würde in erster Linie vom GV kommen..

Bei reinem Personenverkehr erlaubt die EU-Bürokratie derzeit 35 Promille. In physikalisch-technisch-wirtschaftlicher Gesamtschau wäre ein wesentlich höherer Grenzwert durchaus angebracht.

..aber auch nur 5 Promille mehr.
Also Nein, definitiv ist nicht höheres angebracht, es ist gar höheres technisch absolut ausgeschlossen.
Da ist nämlich mit Rad/Schiene Schluss mit lustig, nichts geht mehr aktuell.
Über Steigungen von bis zu 60 Promille könnte man für in einigen Jahrzehnten mal nachdenken,
aber eben auch mit moderneren innovativen Systemen, wie Magnetschwebetechnik.
Dann ist aber auch endgültig systembedingt finito.
Darüber hinaus sind nur Magnetschwebebahnen physikalisch-technisch-wirtschaftlich sinnvoll einsetzbar, wurde hier ja auch untersucht und schnitt positiver ab, s.o.

Diese EU-Bürokratie kommt von unten, aus den Ländern, von den EVU, der Industrie, der Wissenschaft etc. (inkl. Schweiz)


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