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J-C, In meiner Welt, Dienstag, 08.02.2022, 15:22 (vor 1521 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von J-C, Dienstag, 08.02.2022, 15:24

Du listest hier die ganze Sammlung von Killerargumenten auf, warum es nichts werden kann mit schnellen internationalen Bahnverbindungen in Mitteleuropa inkl. NL. Eines davon lautet, man müsse Gebirgszüge wie die Ardennen oder den Böhmischen Wald mit Basistunnels unterfahren. Wenn man Bahnprojekte partout killen oder in die Unrentabilität treiben will, kann man so argumentieren ...

Dabei will ich zumindest einfach nur diesen doofen Knick weghaben:
[image]
Der macht mich einfach unrund.
Ich könnte mir da vorstellen, dass man da durchaus mit nur wenigen Tunneln durchkommt... im Gegensatz zu den Ideen, die anderswo bei Hochgebirgszügen angestellt werden.

Ansonsten sind da durchaus konkrete Vorhaben für München - Prag projektiert. Mal schauen, was auf bayrischer Seite kommt. Bin mir aber ziemlich sicher, dass man sich auch die Ecke anschauen wird. Im Gegensatz zu jetzt soll man ja auch so insgesamt anderthalb Stunden sparen können, wie es scheint.

..nur gibt es weder hier noch dort Bahnprojekte, war auch nie geplant und wird es auch nie sein.

HGV-Trassen errichtet man nicht zwischen zwei Dörfern, zwischen denen auch noch riesige Gebirgsketten liegen, die von Rad/Schiene eh nicht überquert werden können, eben nur mit sehr aufwendigen Basistunneln.

Deswegen finde ich es immer spannend, wenn die Forderung nach einem Arlberg-Basistunnel kommt. Allein, für wen?

Da gibts nichts zu killen, oder in die Unrentabilität zu treiben - dort sind sie bereits bevor man sich überhaupt darüber Gedanken macht.

Wie bei der Idee, den Korridorverkehr Salzburg - Innsbruck über eine eigene Neubaustrecke abzuwickeln. Was soll darüber laufen, wenn man am Ende nur Personenverkehr drauf laufen lässt?

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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