"Euregios" bestellt, ICE International eigenwirtschaftlich. (Allgemeines Forum)

Reservierungszettel, KDU, Freitag, 02.04.2021, 15:29 (vor 18 Tagen) @ Oscar (NL)

Interessant.

Wien - Budapest wird seit Fahrplanwechsel abseits von Corona ja stündlich angeboten, Salzburg - München gibt es einen Zug pro Stunde, wobei 2 alternierende Zweistundentakte mit unterschiedlichen Fahrzeiten drin sind.

Richtig gut läuft es meistens im Regionalverkehr, da gibt es teils auf internationalen Routen bessere Takte als auf anderen Routen im Inland.


Regionalverkehr wird (zumindest in DE) von den Ländern bestellt.
In NRW ist s.i.w. der Stundentakt ein Mindestkriterium. Auch für evt. "Euregios".
Also reist man stündlich Aachen-Heerlen-Maastricht, Hamm-Venlo, Düsseldorf-Arnhem, Dortmund-Enschede, Münster-Enschede, Bielefeld-Hengelo.

Fernverkehr fährt auf eigener Rechnung. Angeblich ist nicht mehr als ein 2h-Takt ICE International Frankfurt - Amsterdam/Brüssel/Paris drin, und ist Frankfurt-Marseille nur 1 Zugpaar TGV Duplex pro Tag.

Dieser Unterschied führt auch dazu, dass ein NS-"IC" Amsterdam-Köln schwierig zustandekommt.
Würde er in DE als "bestellter RE" verkehren, dann muss er die Aufgaben der Inlands-REs übernehmen.
Würde er als eigenwirtschaftlicher IC verkehren, dann muss der Zug genauso gestaltet werden wie die anderen Fernzüge. Freigabe für Sparpreise, Sitzplatzreservierung usw.
In diesem Sinne ist besagter "IC" zu nah für Fernverkehr und zu fern für Nahverkehr.
Eine Konstellation wie der IC Amsterdam-Brüssel (Mittelstreckenverkehr) wäre ideal gewesen.

Das stimmt so nicht ganz. Als Beispiel: der „IC“ von Düsseldorf nach Luxemburg ist bei weitem kein echter Fernverkehr, vielmehr ist es eine Umsteigefreie Verbindung nach Luxemburg.

Zudem fährt er ab Koblenz als RE.

Also: wenn eine solche Verbindung wirklich gewollt wäre sollte sie kein Problem darstellen - ist eben die Frage welche Züge eingesetzt werden.


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