Eine realistische Abwägung (Allgemeines Forum)

Siggis Malz, Samstag, 27.03.2021, 15:08 (vor 24 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Siggis Malz, Samstag, 27.03.2021, 15:09

Ich halte solche Diskussionen auch immer für einen netten Zeitvertreib, aber so lange nicht mal das Kernnetz für 250 km/h ausgebaut ist, kann man solche Gedanken hinten anstellen.

Außerdem glaube ich auch, dass der Nutzen für die Region größer ist, baut man in Einzelschritten, man sieht ja jetzt plötzlich was das für einen Elektrifizierungswillen im Allgäu auslöst.
Solange man nicht einer durchgehend zweigleisige Strecke für 160 hat, sehe ich jede zusätzliche Frage nach SFS kritisch.

Was hieße das für Nürnberg/München - Prag?
Wenn einmal der Verkehr Regensburg - Hof/Plzen elektrifiziert ist, kann man an die nächsten Schritte gehen, und das sind eben Fragen wie:

- München - Landshut 4gleisig und 200, Kurve (mit - 10 Minuten Reisezeit) über MUC?
- Landshut - Regensburg mit kurzen Tunneletappen abkürzen?
- Wie lange hält man an Schwandorf fest? Ähnlich gelagert wie Lindau, liegt das ähnlich umwegig aber mit regional wichtiger Funktion. Eine Abkürzung Haslbach - Roding hätte aber auf die Fahrtzeit einen enormen Einfluss und wäre wohl ein Mindestmaß an "politischem" Entgegenkommen Deutschlands, wenn die Tschechen bis Furth im Wald da eine halbe NBS hinbauen für 160 - 200 km/h. Dann wiederum profitiert München - Hof und Nürnberg nicht....

Der Verkehrsstrom ist eben nicht so eindeutig gelagert, wie bei einer SFS München - Berlin, die auch heute noch abschnittsweise auf Mischverkehrsstrecken basiert.


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