Faszination Stempelgewalt: HOTNAT (Fahrkarten und Angebote)

Ludo, Niedersachsen, Donnerstag, 27.08.2020, 16:41 (vor 2025 Tagen) @ ICE619

Was mich immer wieder fasziniert, ist die Gewalt dieses Stempels.
Hast du den, hast du gewonnen.
Da half auch mal, der Info schöne Augen oder lieb sein wie es Mama oder Oma dir beigebracht haben und schon gabs das Flexticketstempel.

In der Tat :-).
Und dann gibt es ja noch den Stempel, den es nur an ausgewählten Bahnhöfen gibt: Den "Hop on the next available train"-Stempel. Hier ein Erlebnis von 2013:
Gebucht war Göttingen-ICE-Frankfurt-ICE-Brüssel-Eurostar-London. In Brüssel war ein planmäßiger Aufenthalt von 2 Stunden.
Der ICE in Göttingen kam als Ersatz-IC daher und hatte zwischen Fulda und Frankfurt diverse unersichtliche Probleme, am Ende ca. +30 oder 40 in Frankfurt. ICE international weg, also nächsten ICE Richtung Köln (leider Messe/Deutz) genommen. In diesem Zug erhielt ich die Auskunft, dass ich auf jeden Fall den nächsten ICE international nehmen müsse, Abfahrt 4 Stunden später (damals gab es nur einen 4-Stunden-Takt), obwohl eine Stunde später auch ein Thalys fahren würde. Mein Verweis auf HOTNAT wurde ignoriert bzw. man blieb bei dieser Aussage. Nur die Ruhe bewahren. Messe/Deutz raus, mit der S-Bahn über den Rhein und ab zum bahn.comfort-Schalter im Kölner Hbf. Und in dem Moment, als sie ohne mit der Schulter zu zucken den lang ersehnten "HOTNAT"-Stempel zückte, stieg in mir das große Gefühl der Erleichterung auf.

Ende vom Lied: Fahrt mit dem Thalys bis Brüssel (ohne Kontrolle - super, und dafür der ganze Aufwand mit dem Stempel), geplanten Eurostar erreicht, Verspätung am Ende des Tages also 0,0. Die Gewalt eines Stempels kann also in der Tat enorm sein, zumal man ihn bei einem internationalen Anschlussverlust ja zwingend braucht.

Gruß, Ludo


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