Mit Gewichtung kenn ich mich aus ... (Fahrkarten und Angebote)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 27.08.2020, 15:58 (vor 2033 Tagen) @ Garfield_1905

Huhu.

Ich frage mich nur, wo meine 'Gewichtung aus dem Lot geraten' ist. Ich habe nichts 'gewichtet'. Ich habe ganz allgemein geschrieben, das man bei 'der Bahn' noch einiges besser machen kann, das in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden, die aber nicht so schnell wieder zu reparieren sind und das man nicht nur die Schuld bei der Bahn suchen soll. Das hast Du, mit anderen Worten, auch geschrieben. Wo ist da jetzt eine 'Gewichtung' ? *grübel ;-)

Die Gewichtung liegt darin, dass man sich es mit 'sind Fehler der Vergangenheit' recht einfach machen kann, aktuelle Missstände als gegeben zu erklären.

Und nein, 100% sind nicht drin. Aber deutlich mehr als die 85 oder 90 Prozent derzeit müssen es schon sein, wenn man die Akzeptanz deutlich erhöhen will!

Auf der einen Seite werden Fahrpläne in Sekunden geplant - auf der anderen Seite ist im Alltag der Respekt vor der Minute oft genug längst verlorengegangen. Wenn mal irgendwo + 2 oder + 3 steht, dann denken auch viele Eisenbahner mittlerweile 'ist doch pünktlich. Was hat er denn zu scheißern?'. Klar, wenn der Arbeitgeber selbst 5:58 Min als pünktlich deklariert ... Vielleicht sollte Netz dann die Fahrpläne auch in 6-Minuten-Puffern planen und nicht in 10-Sekunden-Schritten ... Oder der Eisenbahner wird so erzogen, dass schon 61 Sek drüber eine Verspätung sind!

Und ja, diese Diskrepanz zwischen theoretischer Planung im Büro und dem Alltag draußen halte ich in der Tat für EINES der Probleme!


Schöne Grüße von jörg


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