Die Formulierung "zu erwarten" ist doch wichtig (Fahrkarten und Angebote)

EDO, Dienstag, 25.08.2020, 11:47 (vor 2026 Tagen) @ VT642

Es gibt sicherlich genügend "Experten", die darauf aus sind, aus einem Sparpreis- ein Flexticket zu machen und vermutlich bewusst so buchen. Es ist eine Lücke im System. Ich habe hierzu meine Meinung, aber die ist für den hier geschilderten Fall irrelevant.

Wenn in Köln Hbf der Übergang zwischen zwei Verbindungen 10 Minuten beträgt, der Zubringerzug 12 Minuten Verspätung hat, ist eindeutig "zu erwarten", dass man den Anschlusszug nicht erreicht. Selbst bei bahnsteiggleichem Übergang müsste der Zubringer (mindestens) 3 Minuten aufholen.

Ich habe es in Köln schon mehrfach erlebt, dass Zug A auf Gleis 4 einfuhr, und in dem Moment, in dem sich nach dem Halt die Türen öffneten, auf Gleis 5 Zug B abfuhr.

Darüber hinaus ist es tatsächlich so, dass aus Dortmund kommend bei den Linien 30 oder 31 auch aufgrund der (teilweise) praktizierten Haltausfälle in Bochum bzw Hagen signifikant "Verspätung aufgeholt" werden kann. Das aber ist keine Garantie, dann auch zügig über die Hohenzollernbrücke zu kommen und nicht neue Verspätung aufzubauen.

Anderes Beispiel: 10 Minuten Übergang in Köln, von Frankfurt Flughafen kommend mit Linie 42. Hier hat man mit +12 ab Frankfurt Flughafen eine realistische Chance, den Anschluss zu erreichen. Aber auch keine Garantie. "Zu erwarten" wäre auch hier der Anschlussverlust.

Wie hier schon jemand schrieb: Aktiv und freundlich auf die Zugbegleiter zugehen, den Fall schildern. In 95% wird es kein Problem geben.


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