Die ewige "20min-Regel-Debatte" (Fahrkarten und Angebote)

VT642, Dienstag, 25.08.2020, 08:30 (vor 2029 Tagen)

Guten Morgen liebe Gemeinde,

soeben durfte ich wieder an der heißgeliebten Diskussion um die genauen Modalitäten der 20min-Regel teilhaben, also der Regel, nach welcher bei einer zu erwartenden Verspätung von 20min am Zielort die Zugbindung aufgehoben ist.


Zugrunde lag eine Verbindung mit einem 10min Umstieg in Köln, wobei der zubringende Zug bereits mit +12 unterwegs war.

Hierzu 3 Aussagen dreier verschiedener Mitarbeiter:
- DB Information: Es muss davon ausgegangen werden, dass noch Verspätung aufgeholt wird - Zugbindung nicht aufgehoben, ich soll mit dem Zugpersonal diskutieren

- Zugpersonal: Der Zubringer hat ja nur +12, die Zugbindung wäre erst bei +20 aufgehoben und zudem muss ich davon ausgehen, dass noch Verspätung aufgeholt wird

- Reisezentrum: Natürlich ist die Zugbindung aufgehoben, nach nicht einmal 2min bin ich mit dem Stempel und einer neuen Verbindung rausgegangen.

Die Moral von der Geschicht, im Reisezentrum ist man informiert, im Zug und an der Info nicht ;)

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Warum wird so eindeutig falsches Wissen weitergegeben? Besonders die Aussage, dass der Zug mindestens +20 haben muss, hat mich sehr stutzig gemacht.


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