Die Grippe und Gott (Allgemeines Forum)

Gast, Montag, 27.07.2020, 16:47 (vor 2027 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Gast, Montag, 27.07.2020, 16:48

Werter Jüngling J-C!

[W]enn man also viel im Park, in der Natur generell ist, dann kommt man zu seiner frischen Luft.

Wie großzügig. Wenn man aber auch öfter mal Dinge täte, die sich nicht im Park abspielen, und sich immer an Mundschutzpflichten und -empfehlungen hielte, dann kämen da je nach Lebensumständen schon bedenkliche Zeiträume zusammen.

Wissenschaftlich sind schwere Fokgen durch einen Mund-Nasen-Schutz nicht erwiesen.

Es wird ja vermutlich auch keine langjährigen vergleichenden Beobachtungen an vermummten und nichtvermummten Testgruppen geben. (Schon einmal, weil noch nie jemand auf so einen Unsinn gekommen sein wird.) Und jetzt versucht man, der ganzen Bevölkerung den Mundschutz aufzuzwingen, also sind alle Beobachtungen, die sich daraus ergeben, auch wieder wertlos, weil die Vergleichsgruppe fehlt, und es ist unangebracht, mit "Wissenschaft" daherzukommen.

Zudem ist es müßig, irgendeinem Land die Schuld an der Ausbreitung zu geben.

Und wer tut das hier?

Und dort, wo man ihn trägt, kann von frischer Luft oft ohnehin keine Rede sein.

"Frische Luft" ist ja auch nicht der einzige Aspekt des richtigen Atmens. Unbehindertes Atmen ist ein weiterer. Und noch einer von vielen ist: Angenommen, die Lappen bremsen wirklich die Ausbreitung von Bazillen. Dann gilt das ja nicht nur für Kranzviren, sondern auch für andere Bazillen. Wenn man nun ausgerechnet dort, wo man bisher mutmaßlich am meisten mit Krankheitserregern in Kontakt gekommen und auch irgendwie meistens mehr oder weniger damit zurechtgekommen ist, sein Immunsystem (oder das anderer) zwangsweise deutlich entlastet, kann dies zu seiner längerfristigen Schwächung führen. Das sollte sich auch jeder dreimal überlegen, ob er das will. (Eine weithin anerkannte Analogie dazu, allerdings einen harmloseren Bereich betreffend, wäre: Kinder, die allzu "sauber" aufwachsen, sind für Allergien anfälliger.)

Achten Sie auf Ihre Atmung und Ihr Immunsystem und das anderer! Lassen Sie sich nicht durch irgendwelche nicht zuende gedachten Vorschriften dazu bringen, es zu schwächen! Greifen Sie es nicht an, nur um vorübergehend eine einzige, zwar in Einzelfällen qualvoll und tödlich verlaufende, aber im ganzen statistisch betrachtet ziemlich harmlose Krankheit einzudämmen, dafür aber längerfristig unzähligen anderen, die ähnlich schlimme Auswirkungen haben können, Tür und Tor zu öffnen!

Sie könnten Ihr Immunsystem noch brauchen, vielleicht mehr denn je! Gerade der Christ weiß ja, daß Seuchen die fortschreitende Endzeit begleiten und diese Grippe nicht die letzte Seuche sein wird.

Zwinge ich irgendetwas auf? Wenn ja, dann möchte ich eine entsprechende Stelle sehen.

Wenn ich dieses System "Demokratie" richtig verstehe, dann stellt das Sichaussprechen und im Zweifelsfall dann wohl auch Stimmen für Zwangsmaßnahmen eine Beteiligung an ihnen dar.

Krankheiten sollten wir doch nicht als Freund sehen, sie schaden uns und können uns gefährlich werden.

Das kann man so pauschal nicht sagen, das kommt ganz auf den Einzelfall an.

Du hast hiermit die Behauptung aufgestellt, dass der Herr dafür verantwortlich ist, dass es einem schlecht geht.

„Verantwortlich“ habe ich nicht gesagt, aber Er schickt jedenfalls die Krankheiten:

Jes 45,7
Das Licht bilde ich und erschaffe die Finsternis; ich bewirke das Heil und schaffe das Unheil! Ich, der Herr, bin es, der all dieses wirkt.

Koh 7,14
Am Tage des Glückes sei guter Dinge, am Tage des Unglücks bedenke: Auch diesen hat Gott gemacht wie jenen [...]

Sir 11,14
Das Gute und das Böse, Leben sowie Tod, die Armut und der Reichtum, alles kommt vom Herrn.

Das konnten Sie nicht wissen. Man muß ja mit 22 noch nicht die ganze Bibel gelesen haben. Die Hauptsache ist aber, daß Sie nicht meinen, sich auch ohne Bibelkenntnisse zu allem möglichen ein sinnvolles Urteil bilden zu können.

Ich glaube stark an einen Gott, der jedem Menschen seine unendliche Liebe ausschütten will. Doch hat der Menschensohn im Angesicht seines Verräters nicht belehrt, nicht eine Warnung geschickt.

Einmal ist es eben zu spät. Judas war lange genug Apostel, um immer wieder gehört zu haben, wo es langgeht. Auch die Leser dieses Beitrags sollten sich dringend in die Nachfolge Christi begeben, solange noch Zeit ist. Man weiß nie, wie lange noch!

Fakt ist, dass wir mit den Konsequenzen unseres Handelns uns befassen müssen.

Ja, dann tun Sie das doch mal. Rücken Sie in den Vordergrund, was Sie zu der Grippekrise und sonstigen heutigen Mißständen beitragen und was Sie in Ihrem Umfeld ändern können und nicht die Gesichtsbekleidung fremder Bahnreisender, die Fleischverkaufsgewohnheiten der Chinesen und was die ganze Menschheit zu ändern habe.

Christe eleison!
Gast


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