Die Neigetechnik brachte durchaus klare Vorteile! (Allgemeines Forum)

NIM rocks, Donnerstag, 18.03.2010, 21:24 (vor 5979 Tagen) @ Christian_S

[*]Neigetechnik ist nicht von Nöten, der Fahrplan ist sehr gut ohne Neigetechnik zu halten --> GNT-Ausbau war für die Katz!


Da liegst Du völlig falsch, der Fahrzeitvorteil durch bogenschnelles Fahren betrug zwischen Frankfurt und Passau effektiv fast 20 Minuten - nur hat die DB diesen nie wirklich ausgenutzt (was sich jetzt, wo nicht bogenschnell gefahren wird, positiv bemerkbar macht). Wenn dann noch der ÖBB-Abschnitt Passau/Grenze - Wels für GNT ertüchtigt worden wäre (was angedacht war), wäre der Vorteil auf gut 25 Minuten gewachsen.
Bedingt durch Knotenpunkte, Trassenbelegung und das Einkalkulieren von Bauzuschlägen hat man die Möglichkeiten des bogenschnellen Fahrens aber nie wirklich ausgereizt.

Servus,

das ist ja interessant. Ich dachte eigentlich, dass die ICE schon GNT-Fahrpläne hätten, da sie eben einige wenige Minütchen schneller sind als die wenigen IC (im wesentlichen 2024 und 2027/2327), die die Strecke befahren.

Aber du hast natürlich Recht, würde man auf dem Abschnitt 25 Minuten schneller fahren, müsste man einige Knoten ändern, entweder man fährt ab Nürnberg nicht mehr im Takt, oder man fährt auf der Westbahn in einer anderen Trasse, abgesehen mal vom Vollknoten (60') Plattling und Regensburg, wobei es in Regensburg wohl am wenigsten stören würde.

Aber indirekt gestehst du dir ja auch ein, dass die GNT nie wirklich genutzt wurde (außer zum Abbauen von Verspätungen), obwohl sie eigentlich eine Beschleunigung hätte bringen sollen. Also war der Ausbau nach jetzigem Stand doch für die Katz. Und ordentliche Reserven sind im Fahrplan immer noch drin, alleine zwischen Nürnberg und Regensburg lassen sich fünf Minuten herausfahren.


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