Stress in Meidling (Fahrkarten und Angebote)

Altmann, Mittwoch, 25.09.2019, 22:07 (vor 2368 Tagen) @ J-C

Meidling hat halt diese doofe Situation, dass zum Umsteigen keine Zugänge in der Bahnsteigsmitte zur Verfügung stehen. Die befinden sich stets an den Bahnsteigsenden.
Ich bin mir sicher, dass du schon berücksichtigt hast, dass man aus der ersten Klasse sich dem Umstieg mitunter beschleunigen kann, indem man eben die Unterführung nördlich nimmt, also vorne geht. Besonders wenn man im ersten Teil einer Doppeltraktion reist, ist das empfehlenswert.

Ja, spart ein bisschen (!) Zeit. Problem nur, dass viele RJ (Richtung Wr.Neustadt/Amstetten) in Einfachtraktion verkehren und am südlichen Ende des Bahnsteigs stehen. Also muss man dann vom nördlichen Zugang wieder am Bahnsteig Richtung Süden laufen.

Auch sind die Plan-Anschlüsse zwischen RJ West und RJ Süd einfach knapp kalkuliert (i.d.R. 7 Minuten, und 2-3 Minuten Ankunftsverspätung sind normal).

Übrigens mal am Rande, falls Wiener Neustadt eines deiner Ziele ist, beim Fahrplanwechsel wird nun auch in den Taktlücken der Railjetlinie Wien - Villach ein REX zwischen Wien und Wiener Neustadt pendeln, das komplettiert dann den Halbstundentakt der Non-Stop-Züge und sorgt dafür, dass du zumindest dort dir nicht viel Sorgen um den Anschluss machen musst ;-)

Jepp, nur ist REX leider Sparschienen-untauglich ;-(. Und außerdem ist, wenn man ne halbe Stunde später fährt, z.B. der Anschluss in Wr.Neustadt nach Sopron fort, und man ist ne Stunde später in Sopron, und dort ...

Aber letztlich sollte Meidling auch nur ein Beispiel sein für viele, wo ´s oft eng ist mit dem Anschluss, bzw. wo die angegebene Mindestumsteigezeit oft sehr knapp kalkuliert ist (gilt z.B. auch für Umstiege in Hütteldorf von Gleis 11 nach Gleis 6, ...).


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