= mehr Fahrzeitzuschlag zu Lasten der Kunden (Allgemeines Forum)

sb, Donnerstag, 20.10.2016, 09:29 (vor 3462 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Züge sollen dann, sofern möglich ,zum Zeigersprung abfahren. Also immer schön rechtzeitig am Bahnsteig sein.


Die faktische Eliminierung der Abfertigungszeit in den DB-Fahrplantrassen führt zu einer Verfrühung der Zugfahrten um 12 bis 42 Sekunden – zu Lasten der Kunden, welche eben diese Zeitspanne weniger Zeit zum Umsteigen haben, was bei optimierten Anschlüssen oder bei Personen, welche schlecht auf den Beinen sind, zu verständlichem Unmut führen kann.

Meinst du wirklich wir lassen dann die Fahrgäste am Bahnsteig stehen? Abfahren auf Zeigersprung ist natürlich nur dann möglich wenn der Zug auch abfahrbereit ist. Und dies bedeutet auch der Fahrgastwechsel muss abgeschlossen sein. Also wo ist euer Problem. Ich bin schon früher öfters so abgefahren und bisher keine Beschwerde bekommen das Ich zu früh abgefahren bin.

Ich hoffe, Du hast Recht, nur zeigt die Betriebspraxis ein breites Spektrum von Situationen, die so im Regelwerk nicht vorgesehen waren.

Nur:

Du bist also der Meinung, dass man wegen jeder ärgerlichen Situation eine E-Mail an die Beschwerdestelle schreiben soll?

Klugerweise würde man die Richtlinien eben vielmehr so gestalten, dass es vernünftigerweise – siehe andere Widerreden zu Deiner Auffassung – gar nicht zu solchen Situationen kommen kann, so dass sich auch das Beschwerdemanagement auf die wirklich nicht vermeidbaren Beschwerdesituationen konzentrieren und diese mit ausreichendem Zeitbudget bearbeiten kann.


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