bimodale Fernzüge (ja) (Sammelantwort) (Allgemeines Forum)

caboruivo, CH, Montag, 04.02.2013, 17:51 (vor 4810 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von caboruivo, Montag, 04.02.2013, 17:53

Hallo zusammen

Danke für eure Antworten.

Das Teil ist ja auch nur ein Politikum, das rechnet sich für die renfe eh nie. Der Verkehrsminister von Spanien kommt jedenfalls aus jener Region, wo dieser AVE hinfährt. Da es jedoch noch keine AVE-Strecke dort hoch gibt und seine Region auch unbedingt sofort einen AVE haben musste, wurde dann dieses Ding geboren. Kosten sind dem Minister jedenfalls egal, es geht um den Prestige für seine Region.

Es soll ja eh nur ein Provisorium sein. Die LAV Madrid-Levante soll ja irgend einmal nach Almería mit Bedienung Murcias führen. Wahrscheinlich wird's mit dem LAV-Bau nicht einfach werden und es wird des lieben Geldes wegen wohl noch Jahrzehnte dauern, bis die Region Murcia "richtigen" AVE-Verkehr sieht.

Nicht vergessen sollte man die im britischen Intercity-Express-Programme vorgesehenen Zweikraftzüge, die dort in einigen Jahren im Fernverkehr zum Einsatz kommen sollen.

Lange Zeit war ja von rein elektrischen Zügen die Rede, mit diesen Hybridzügen wird wohl auch der Highland Chieftain weiterleben können. Ab 2018 sollen diese Züge auf der ECML rollen.
Laut Wikipedia hat Hitachi mit seinem Konsortium die Ausschreibung gewonnen.
Der Entscheid wurde aber kritisiert, weil das unterlegene Konsortium, u.a. bestehend aus Bombardier und Siemens, die Züge im Werk Derby hätten fertigen können. Als Reaktion will Hitachi ein neues Werk in Newton Aycliffe (County Durham), südlich Newcastles, eröffnen. Die Region hat natürlich eine Riesenfreude, weil 500 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Um Lokwechsel zu vermeiden, würde sich eine Lösung anbieten, wie es 218 466-1 mit dem IC München-Innsbruck-Friedrichshafen-Frankfurt praktiziert wird. So kann die Anzahl Kupplungsvorgänge auf die Hälfte reduziert werden. Warum dies auf den IC's nach Westerland nicht so gemacht wird, weiss ich nicht. Dort könnte man die 101 auch dran lassen und die beiden 218 schleppen dann den Zug ab Hamburg weiter. Am besten würden die Züge mit Steuerwagen voraus nach Norden fahren, denn dann könnte man in Hamburg nebst den 218 auch noch den Kurswagen nach Dagebüll - falls es den noch gibt - ankuppeln.
Später würde sich eine ICx+BR 245-Variante in Sachsen anbieten. Für Fernverkehr dort sind nicht die Reisenden Franken-Sachsen die Zielgruppe, denn für solche sind die IRE mit NT wahrlich das beste Angebot, sondern eher für Klientel der Achse Hof-Chemnitz-Leipzig-Berlin. Zudem gäbe es dann eine Verbindung Hof-Leipzig, der FSX verkehrt ja ab Chemnitz via Zwickau nach Dresden.

Auch im Verkehr nach Aarhus wären dieselbespannte Züge mit Lokwechsel in Flensburg und/oder Fredericia eine bessere Lösung als der ICE-TD und verpestet die Luft sicherlich weniger als letzterer.

Wenn es übrigens noch länger mit der Elektrifizierung Lindau-Geltendorf dauert, kann man dann nicht auch so eine Lösing für die Strecke Zürich-München finden, so dass die Twindexxe früher nach München kommen. Oder geht das nicht? Wenn nein, entschuldige ich mich für diese blöde Frage... ;)


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