NBS Main-Neckar, 30-min-Takt ICE (Allgemeines Forum)

naseweiß, Montag, 27.08.2012, 12:13 (vor 4988 Tagen) @ lokuloi

fürs erste Mal kurzfristige Antworten zu Deinen Antworten :)

Versuche mich kurz zu halten.

Nur: warum bei nur 3 Linien Mannheim - Köln hier einen halbstündlichen Knoten einrichten?

Es geht um die Verbindungen Mannheim-Karlsruhe(-Basel), Mannheim-München, Mannheim-Frankfurt(-Fulda-Göttingen), die im 30-min-Takt gefahren werden, nach Köln eben der 30-min-Takt mit Lücke.

In dem oben angegebenen Zeitraum Deiner Linien „62“ und „20“ brauchst Du die Umsteigebeziehung dort doch gar nicht? Du kannst doch dann die L62 auch einfach wie bisher über Bens- und Weinheim fahren lassen.

Über Bensheim/Weinheim ist doch viel zu langsam. Der Stundentakt L22/62 soll Frankfurt mit Stuttgart und München möglichst schnell verbinden, als ICE! Die Umsteigebeziehung stellt den Stundentakt Stuttgart-Hamburg her.

Die beiden Linien passen nun nicht wirklich zueinander. Für „28b“ ist ein ICE-T einfach zu wenig, und auch zu schade, man braucht da keine Neigetechnik. Die 87 hat - wenn man sie so einrichtet - nur mit Neigetechnik Sinn.

Das glaube ich nicht. Die L28b würde über Augsburg fahren und vermutlich selbst als ICE-T eher leer sein. Für München-Berlin gibt es den Sprinter, nach München-Erfurt/Leipzig die L28a. Zwischen Berlin und Nürnberg wäre die L28b sowieso Doppeltraktion.

Und dann sind wir wieder beim Thema: wie viele Züge zwischen Nürnberg und Erfurt. Hier ist so wenig Verkehrsnachfrage, dass ich hier nicht noch den Verkehr Stuttgart - Berlin langführen würde.

Aber ICE-T reicht nicht? ;-)

Der Zug wird nicht voll. Dafür habe ich zwischen Stuttgart und Frankfurt enorme Nachfrage.

Deshalb der Stundentakt L22/62 schnell. ;-)

Ich würde den Zug da belassen, auch weil er z.B. für Ulm (mit allem was dranhängt) - Berlin auch interessant ist.

Das stimmt. Man kann von Ulm aber auch nach Aalen (L87) oder besser Augsburg (L28b) fahren, sollte schneller gehen als über Mannheim.

Ich gebe Dir ja Recht, dass 5 Linien hier ausreichen. Aber warum dann der Knoten in Mannheim alle halbe Stunde?

Wegen des allgemeinen, allumfassenden, heiligen (;-)) 30-min-Takts.

Na ja. Ich sehe da einfach die Not nicht, den zu streichen.

Vermutliche Unwirtschaftlichkeit auf dem Abschnitt Heidelberg-Karlsruhe. 30-min-Takt der S-Bahnen inkl. deren Anschlüsse wichtiger.

Da ist wohl der K21Fan mit Dir durchgegangen :)

Mannheim wird auf jeden Fall der wichtigere Knoten bleiben, hier sollten sich die Züge bündeln. Z.B. für Anschlüsse Mainz -> Basel, oder Mainz -> München (letzter könnte auch nach Stuttgart, aber warum?)

Wieso? Egal ob mit S21 oder K21 hat es in Stuttgart mehr regionale Anschlüsse, nach Singen, Tübingen, Aalen, Schwäbisch Hall, Göppingen, Heilbronn, Pforzheim. In Mannheim hat man außer den RE Heilbronn und RE Saarbrücken praktisch nur S-Bahnen und eben die ICEs. Stuttgart ist der wichtigere Knoten, Mannheim ist nur als Treffpunkt der beiden Achsen Basel und München wichtig, für den gegenseitigen Anschluss, genannt Korrespondenz.

Das finde ich reichlich kompliziert, vor allem weil dann der IC in München nicht mehr im Knoten ist.

Wer sagt denn, dass die ICE genau den Knoten schaffen? Kennen wir schon die genauen Fahrzeiten der Landshuter, Rosenheim, Mühldorfer RE, der BOB, oder der Salzburger EC/RJ (wichtige Anschlüsse von Stuttgart)? Auch die parallelen IC Nürnberg-München müssen bedacht werden, die ggf. auch nicht genau den Knoten schaffen, da Fahrzeit ca. 60 min, je nach vmax und Halt Ingolstadt. Dazu ist die teilweise lange Umsteigezeit in München zu bedenken.

Wie ich mir einen echten halbstündlichen Knoten Mannheim a la Suisse vorstelle, dazu später mehr hier.

Ein bisschen in die Richtung möchte ich schon gehen, deshalb ist das "So Lassen" zumindest für mich keine Option. Das können andere besser beschreiben.

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