Auswirkungen auf die NIM? (Allgemeines Forum)

Reisender, München, Sonntag, 29.04.2012, 08:19 (vor 5091 Tagen) @ Alexander

In der zitierten Studie ist auf Seite 6 folgendes zu lesen:

„Die beiden Teillinien wurden ausgehend von einem Fernverkehrs-0-Knoten (Taktknoten zur vollen Stunde) in Nürnberg geplant, wovon in der Fachwelt derzeit gemeinhin ausgegangen wird.“

Dies würde dann doch auch eine Aufgabe des aktuellen ICE-Halbstundentaktes auf der NIM (ein richtiger Takt ist es ja ohnehin nicht) bedeuten oder nicht? Momentan ist es schließlich so, dass sich die Linien 25 und 28 zwischen Nürnberg, Ingolstadt und München zum Stundentakt überlagern, sodass zusammen mit der stündlichen Linie 41 jede Stunde pro Richtung zwei in etwa halbstündlich versetzte ICEs auf der NIM verkehren.

Wenn die Linie aus Berlin künftig genauso wie die ICEs aus NRW zur vollen Stunde in Nürnberg ankommen, würden diese Züge in kurzen Abständen hintereinander herfahren, während man zur halben Stunde nur alle zwei Stunden die Linie aus Hamburg hätte, außer man würde diese natürlich stündlich über die NIM und nicht mehr über Augsburg fahren lassen. Die Augsburger würden dann sicherlich auf die Barrikaden gehen.

Eine andere Alternative wäre es auch die Linien 25 und 41 halbstündlich versetzt fahren zu lassen. Dann würde es zwar auf der NIM wieder passen, aber insbesondere bei der Linie 25 habe ich große Zweifel, ob dies fahrplantechnisch überhaupt realisierbar wäre ohne auch das ganze Betriebskonzept auf der SFS Würzburg-Hannover durcheinander zu bringen.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf


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