Nürnberg-Coburg via SFS (Allgemeines Forum)

naseweiß, Sonntag, 29.04.2012, 00:53 (vor 5092 Tagen) @ Reisender

Das wäre dann ja nur ein relativ kurzer NBS-Anteil, sodass die vom SPNV-Besteller (hier: BEG) zu bezahlenden Trassenentgelte dadurch wohl kaum astronomische Höhen erreichen werden. Wenn das so ist, wundere ich mich schon sehr, weshalb der bayerische Verkehrsminister Zeil immer wieder so laut einen regelmäßigen ICE-Halt Coburg fordert.

Die ICE würden für das Land zum Nulltarif fahren und bessere Verbindungen bringen, während für die RE-Verbesserung ordentlich gelatzt werden muss.

Außerdem kritisiert er in einer Pressemitteilung, dass im Bahnhof Coburg "lediglich eine Bahnsteigkante ICE-tauglich und nur der vom ICE genutzte Mittelbahnsteig barrierefrei ausgebaut" werden soll. „Damit wären dort weder ein barrierefreies Umsteigen noch die Begegnung zweier Fernzüge möglich“, erläutert der Minister. Warum sollen sich in Coburg Fernzüge begegnen? Die Stadt liegt ja nicht einmal an der SFS, sondern wird - wie es in dieser PM selbst heißt - nur über eine "südliche und nördliche Verbindungskurve" angebunden.

Schau mal in die von ICE-T-Fan verlinkte Studie. Nach deren Fahrplanvermutung würden sich die ICE genau zweistündlich zur 00er-Lage in Coburg treffen. Das ergibt sich einfach aus dem von Thüringer gewünschten 30er-Knoten Erfurt (mit Korrespondenz zur L50) und 30 min Fahrzeit zwischen Erfurt und Coburg. Weiteres Problem hierbei wäre noch, dass die Verbindungsstrecken zwischen SFS und den Altstrecken bei Coburg sowie die Altstrecken selbst eingleisig sind. Mit diesem Problem hätte mein RE-Vorschlag auch etwas zu kämpfen, die RE müssten sich gerade so südlich von Coburg im zweigleisigen Bereich bei Creidlitz treffen.

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