Und wie ist es bei München-Berlin? (Allgemeines Forum)

Alexander, Samstag, 28.04.2012, 18:56 (vor 5099 Tagen) @ naseweiß

Hi,

Mit dem ICE wird man nie in vier Stunden von Berlin nach München fahren können, dafür muss er als IC/IR-Ersatz einfach zu oft halten und zu viele Umwege (Leipzig und Augsburg) fahren. Der noch ausstehenden Ausbau von Erlangen-Ebensfeld viergleisig für 230 km/h bringt nur wenige Minuten und kann dementsprechend lange warten.

hier ist die Geschwindigkeit das kleinere Problem, man braucht die vier Gleise um den Zugverkehr sinnvoll abzuwickeln.
Wenn man sich heute nur den Fahrplan anschaut, fährt die S1 kurz nach dem ICE in Bamberg ab und bei einer Verspätung der S-Bahn läuft erst der RE und dahinter gleich der nächste ICE auf - so entstehen bereits heute einige Verspätungsminuten.
Eine Überholung unterwegs ist nur mit zusätzlichen Trassenproblemen verbunden, da es im Abschnitt Bamberg - Fürth nur in Erlangen möglich ist, die S-Bahn ohne weitere Probleme auf die Seite zu nehmen.
An allen anderen Bahnhöfen müsste die S-Bahn das Gegengleis kreuzen (Hirschaid, Baiersdorf, Vach) und in Forchheim müsste der ICE mit 60 km/h durch die Nebengleise fahren.
Bereits heute scheitert ein 20 Minutentakt der S-Bahn bis Erlangen (speziell in der HVZ) an den zu geringen Trassenkapazitäten im Abschnitt Fürth - Erlangen.

Ich kann mir auch nicht vorstellen das die BEG einen schnellen RE von Bamberg nach Coburg bestellt, da hier einfach die Trassenpreise in keinem Verhältniss stehen. (Siehe die Problematik beim München-Nürnberg-Express)

Viele Grüße

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)


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