zur L25 in Bayern (Allgemeines Forum)

Regiosprinter, Donnerstag, 22.03.2012, 21:47 (vor 5130 Tagen) @ Jogi

Das soll jetzt nicht das Gewurschtel der L25 südlich von Würzburg vollständig erklären, sondern lediglich einige Notwendigkeiten darstellen, die mit reinspielen. Daneben spielt dann etwa auch noch die Überlastung Würzburg-Nürnbergs sowie des Nürnberger Knotens eine Rolle.

Dieses Schlamassel begann mit der Eröffnung der Schnellfahrstrecke Ingolstadt-Nürnberg.
Bis dahin war die Welt in Ordnung, und die Züge verkehrten wie folgt:
- ICE 2 Bremen/Hamburg - Würzburg - Augsburg - München
- ICE 3 Köln - Frankfurt (Main) - Nürnberg - München
Hierbei bestand in Würzburg immer Anschluss zwischen diesen beiden Linien. Somit konnte sowohl Augsburg als auch Nürnberg angefahren werden.

In der anderen Stunde verkehrten die ICE 1 Hamburg - München über Nürnberg und Augsburg - somit waren wieder alle Relationen abgedeckt.
Hier fuhren im Blockabstand noch die EC-Züge Frankfurt (Main) - Passau - Wien, die den Anschluss von Frankfurt herstellten.

Nach der Inbetriebnahme der NBS wurde die Linie 41 um 30 Minuten verschoben, sodass sie seither in Nürnberg und Würzburg nicht mehr zum Taktknoten .30 verkehrt.
Das führt dazu, dass bei allen Zügen die über Ansbach nach Augsburg fahren, 30 Minuten Wartezeit in Würzburg bestehen oder man Würzburg-Nürnberg mit dem RE fahren muss.
Seit dem letzten Fahrplanwechsel ist es noch etwas verwirrender, weil einzelne Züge wie früher über Wübrzburg-Nürnberg-Augsburg fahren...

Ein System konnte ich hierbei noch nicht entdecken. :-)

Soviel als kleiner Abriss aus der Geschichte in Franken und Bayern.
Klaus


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