Taktverkehr bei eigenwirtschaftlich sinnvollen Linien (Allgemeines Forum)

Reisender, München, Donnerstag, 22.03.2012, 11:12 (vor 5134 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Die Quelle ist Seite 4 dieses PDF-Dokument.

Danke für den Link. Ich wollte diesen Link eigentlich ebenfalls angeben, habe es dann aber doch vergessen.

Der Fernverkehr ist eigenwirtschaftlich unterwegs. Da werden dann schonmal für sich genommen unwirtschaftliche Züge gestrichen (so hat der Zweistundentakt-IC Hannover - Dortmund vormittags/mittags montags bis donnerstags eine Zahnlücke).

Dies ist sicherlich richtig, aber nicht der eigentliche Kern meiner Frage, die ich anscheinend noch etwas präzisieren muss. Mir geht es darum zu verstehen, weshalb dort, wo die DB Fernverkehr aufgrund ihrer Eigenwirtschaftlichkeit sagt, hier sollen ICE- oder IC-Züge fahren und wo diese auch tatsächlich fahren, diese dann nicht im Takt, sondern jede Stunde irgendwie anders fahren.

Beispiel: auf der ICE-Linie 25 München-Hamburg fahren zwar jede Stunde Züge in München los, aber immer zu einer anderen Minute. Einmal den Weg über Ingolstadt und Nürnberg weiter nach Würzburg, einmal über Augsburg und Nürnberg nach Würzburg, einmal über Augsburg und Ansbach nach Nürnberg, einmal mit Zugteilung in Hannover weiter nach Bremen, einmal ohne Zugteilung nur nach Hamburg.

Die Folge ist: viele unterschiedliche Laufwege, kein vernünftiger Takt. Was soll das? Ich wäre dafür aus der Linie 25 je zwei zweistündliche Linien mit jeweils gleichem Laufweg zu machen. Dann hätte man zwei schöne zweistündliche Linien mit einem schönen Takt. Aber warum macht die DB Fernverkehr dies nicht?

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf


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