Angebote zählen nicht? (Fahrkarten und Angebote)

Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 15:07 (vor 5265 Tagen) @ Ösi

Dann erkläre Du doch mal, wieso dem so sein sollte.
Sind die Investitionen in das Bahnnetz höher?
Sind die Subventionen in den Nahverkehr höher?
etc.

der Zersplitterung durch Regionalisierung

Ja, die Regionalisierung, die dem Steuerzahler als auch dem Fahrgast deutlich zu Gute kommt ist ein gewichtiger guter Punkt von vielen der Bahnreform.

Die Deutsche Bahn ist jetzt nun nicht gerade eine Bundesbehörde, die Jahr für Jahr zig Milliarden an Defizit anhäuft und so daher nicht gerade im guten Ruf der Öffentlichkeit stand, nebst eben teuren unflexiblen Tarifen, unfreundlichem Personal und ungemütlichen alten Zügen und Immobilien.

Dafür ist die Deutsche Bahn jetzt eben ein bundeseigener Konzern, der mehr kostet als die Bundesbehörde. Der Ruf hat sich trotz massiver Propaganda kaum verbessert, Bimze sind noch immer nicht das Gelbe vom Ei, Bahnhöfe verfallen und die Fahrt von München nach Hamburg kostet 129 Euro.

Die Deutsche Bahn bringt dem Staat jetzt hohe Rendite ein - anstatt einen riesigen Milliardendefizit.
Wie gesagt, ohne Bahnreform wären jährlich dem Staat 10 Mrd mehr entgangen.
Das Image der Bahn hat sich elementar deutlich geändert. Wer damals noch nichtmal an die Bahn dachte fährt heute wie selbstverständlich mit ihr, bringt es in Überlegungen mit ein. Modernisierungprogramm der 6.500 Bahnhöfe wurde aufgelegt. Die Bahnstationen sind keine Schandflecke der Städte mehr, sondern Prunkstücke, Treffpunkte, man hält sich dort gerne auf.
Es ist möglich, mit dem ICE für 19 Euro einfach so von Berlin nach München zu fahren, gar dauerhaft ab 29 Euro.
Derlei Spartarife kann die Bahn jederzeit flexibel anbieten.


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