Angebote damals und Bestellung Fernverkehr (Fahrkarten und Angebote)

Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 10:36 (vor 5261 Tagen) @ Redesign

Den marktwirtschaftlichen, unternehmerischen privatwirtschaftlichen Ansatz komplett wieder rausnehmen? Na, dann Gute Nacht. Preislich hast Du ja gar noch erheblich schlimmeres vor, als den Zustand von vor 1994.

Gute Angebote gab es doch damals - Rosarote Wochenenden, Guten Abend Ticket, Tramper-Monats-Ticket, Junior-Pass, Netzkarten...

ja, nur hat es sehr sehr lange gebraucht, eh sie dann auch angeboten wurden, der ganze bürokratische Aufwand, musste hier und da abgesegnet werden etc.
Solche Ansätze gab es damals, auf die wurde dann aufgebaut.

Unabhängig davon: Was hieltest Du davon, wenn der Staat genauso wie Nahverkehr auch Fernverkehr bestellen würde und die Verkehrsunternehmen nur noch für den Betrieb zuständig wäre?
Dann auch ein Ticket für alle Züge, nur abhängig von der Entfernung?

Wozu? Wie bei Felix, die Frage nach dem Sinn.
Wenn der Fernverkehr eigenwirtschaftlich zu betreiben ist, was sollte sich der Staat da denn noch einmischen und unterstützen mit hohem Aufwand?
Das mit ein Ticket für alle Züge verstehe ich auch nicht, wozu?
Mit dem Wochenendticket, mit einem hoch subventionierten Nahverkehrsticket quer durch Deutschland im luxuriösen ICE fahren?

Wenn es bei Deinem Modell nicht mehr möglich sein wird, für 19 Euro im ICE von Berlin nach München zu fahren, dann werden Dir zig Millionen von Fahrgästen reihenweise abschwirren, samt dazugehörigen Umsatz.

Das sage ich auch immer... aber viele glauben es einfach nicht, bis der Umsatz dann wirklich weg ist.

genau.


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