durchgehend gehaltene sehr hohe Geschwindigkeit (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Montag, 20.09.2010, 19:26 (vor 5743 Tagen) @ ice-t-411

Hi!

Ich hätte nur NBS für Güterverkehr gebaut und stattdessen die dann entlasteten Altstrecken mit teilweiser neuer Trassierung als ABS 230 nach dem Modell Berlin-Hamburg umgebaut, wobei dann überall an Bahnhöfen entsprechende Gitter und Schutzvorrichtungen angebracht worden wären.


OK, nenne mir die Bahnstrecken die 230 km/h hergeben und die nicht schon in den achtziger Jahren für 200 km/h ausgebaut wurden (bzw. nicht im ehemaligen DR-Gebiet liegen).

Es geht ja gerade darum diese Strecken auf 230 km/h anzuheben und die 160er-Strecken auf 200 km/h. Notfalls unter Einsatz von Neigetechnik, um die 20-30 km/h zu überbrücken.


Ich glaube bei keiner dieser Strecken kommt man ohne mindestens 100 km NBS auf eine durchgehende Geschwindigkeit von 230 km/h. Dort wo ein Ausbau möglich war wurde er größtenteils schon in den 80er Jahren realisiert.

Aber eben nicht vollständig im Sinne einer HG-ABS. Gut bei dicht bebauten Gebieten wie im linken Rheintal kommt man auf größere NBS-Abschnitte wohl nicht drun herum.

Zumindest die KRM hat durchaus ihre Existenzberechtigung, aber die alte N-S-SFS wäre in der heutigen Form nicht nötig gewesen.

Hamburg-Ruhrgebiet, Hamburg-Hannover und Hamburg-Berlin sind ohne NBS ganz konventionell auf 230 km/h ausbaubar.

Zwischen Hannover und Kassel wäre es wohl etwas schwieriger, aber durch Tunnelneubauten durchaus möglich.

Von Kassel nach Würzburg über Fulda müsste die Strecke wohl teilweise neu gebaut werden.

Würzburg-Nürnberg und Nürnberg-Augsburg sind relativ problemarm auf 230 km/h ertüchtigbar.

Probleme machen nur Gebirgsquerungen wie Spessart, Frankenwald und Thüringer Wald.


Gruß
Johannes


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum