Flexpreis ist zu teuer (Allgemeines Forum)

Ösi, Donnerstag, 04.02.2021, 13:13 (vor 1882 Tagen) @ Paladin

Und die Kosten des Betriebs werden dann wie gedeckt?

Wie werden die Kosten von Straßenbau und -unterhaltung gedeckt?

Der öffentliche Verkehr muss Tür-zu-Tür ein attraktives Angebot sein, nicht nur Hbf zu Hbf und Geld ist eben auch nicht alles.

Richtig, dazu gehört:
- Dichter Takt
- Hohe Reisegeschwindigkeit
- Flexibles Reisen
- Günstiger Preis
und zwar bundes-, perspektivisch europaweit.

Man sollte kein Überangebot bewerben, das man nicht liefern kann.

Das Problem ist, dass mit den derzeitigen Fahrgastzahlen jedes Bauprojekt mit "fährt ja eh kaum wer" abgebügelt werden kann. (Das verstehen übrigens auch viele Städte nicht, die einen teuren ÖPNV mit unattraktiven Takten und Linienführungen haben und das damit rechtfertigen, dass er kaum genutzt wird. Woran das wohl liegen könnte?)

Wenn ich mit dem Regionalbus irgendwohin muss, dann vermutlich zum Regionalbahnhof und nicht zum Hbf Berlin oder Frankfurt ... und das Zugticket gilt ja nunmal bis zum Regionalbahnhof.

Es geht mir um die durchgängige Bepreisbarkeit und durchgängige Fahrgastrechte von jeder Haltestelle zu jeder anderen Haltestelle. Ein großes Problem ist zum Beispiel auch, dass ein Anschlussverlust Regionalbus zu Regionalbahn auf deine Kappe geht, auch wenn dadurch der gebuchte ICE weg ist. Da können die Leute im Forum hier noch so oft "selber schuld!" schreiben, ein attraktives Angebot ist das trotzdem nicht.

Okay, also lassen wir Freitags und Sonntags 100 Züge fahren, Sa, Di und Mi aber nur einen?

Nein. Es würde schon ein dichter Grundtakt mit Verstärkern zu den absoluten Stoßzeiten reichen.


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