Bewusst gewollt keine(!) Prio (Allgemeines Forum)

ICE619, München, Freitag, 02.10.2020, 17:18 (vor 1992 Tagen) @ ICE619
bearbeitet von ICE619, Freitag, 02.10.2020, 17:21

Wie lange gibt es Onlinetickets jetzt schon?


zumindest nicht seit 8-10 Jahren. ;)
da gabs ja noch nicht Apps.. Smartphones.. Laptops..

Was ist daran so kompliziert?


Es wird ein komplett neues System aufgesetzt und dieses dabei implementiert.
Das wurde auch immer so kommuniziert und das Jahr 2021 genannt.

online einreichen kann man ja, wenn man lustig zu ist. das ist technisch kein Problem.


Jetzt bin ich wirklich sehr gespannt.
Seit wann kann man denn auf bahn.de Tickets buchen und diese selbst ausdrucken?

Henrik, du gehst der Frage was daran so kompliziert ist BEWUSST aus dem Weg und bringst immer dieses "neue" System, was ja ein neues System ist, trotzdem hätte man das schon ohne viel Aufwand auch vorher anbieten können sprich Entschädigungsansprüche online einzureichen.

Die DB AG hat gezeigt, dass man Fahrscheine online einreichen kann und das nicht nur einmal.
Nicht zuletzt in der Coronakulanzphase.
GENAU dieser Prozess des Entschädigungs hätte schon vor langer langer Zeit eingeführt werden können, wollte man aber nicht.
Magst du mir mal deine Sicht der Dinge erklärn, wieso es dazu nicht kam?
Und bitte mach dir wirklich Gedanken zu, danke.

https://de.wikipedia.org/wiki/Online-Ticket
In Deutschland besonders gebräuchlich sind die Online-Tickets bei der Deutschen Bahn. Sie wurden zum 25. Oktober 1999 eingeführt und zunächst nur im Rahmen des mittlerweile eingestellten Sonderangebots Surf & Rail ausgegeben (davor gab es jedoch bereits die Möglichkeit, sich Platzreservierungen am heimischen Computer zu erstellen und zu bezahlen). Bei diesen Surf&Rail-Online-Tickets (die an die Benutzung bestimmter Züge gebunden waren) kam jedoch ein anderes Verfahren zur Anwendung als heute: als Legitimation reichte ein Personalausweis oder Reisepass, die Zugbegleiter führten Listen mit sich, auf denen alle Buchungen für den Zug verzeichnet waren (Surf&Rail wurde nur für Fernverkehrszüge angeboten).

Seit dem 1. April 2002 werden Online-Tickets auch flächendeckend für den Normaltarif angewendet (d. h. auch für Verbindungen, die Nahverkehrszüge enthalten). Außerdem wurde ein neues Legitimationsverfahren eingeführt: Seither muss die BahnCard oder eine Kreditkarte (das kann auch eine andere sein als die, mit der das Ticket bezahlt wurde) als Legitimation vorgelegt werden. Die neuen Online-Tickets wurden zunächst nur für Reisen ab 101 Kilometer Entfernung ausgegeben. Ein paar Jahre später sank diese Mindestentfernung auf 51 Kilometer. Unabhängig von dieser Mindestentfernung wurden die Online-Tickets zum Normaltarif aber bereits von Beginn an auch für reine Nahverkehrsverbindungen ausgegeben, also auch für Reisen, bei denen im gesamten Verlauf keine Fernverkehrszüge (IC oder ICE) benutzt werden. Als Besonderheit können bestimmte Sonderangebote wie das Schönes-Wochenende-Ticket, das Quer-durchs-Land-Ticket und die Ländertickets seit dem 1. April 2010 als Online-Ticket zum Selbstausdrucken gebucht werden.

Bis Mitte Juni 2003 konnten nur BahnCard-Kunden Onlinetickets buchen. Die Zahl der Buchungen lag bis dahin bei bis zu 6000 pro Tag.[2] Insgesamt verkaufte das Unternehmen 2006 nach eigenen Angaben 7,7 Millionen Reisen als Online-Ticket, dies entspricht 17 % der Fahrscheinverkäufe im Fernverkehr.[3] Ende 2014 wurden monatlich schon mehr als 2,8 Millionen Handy- und Onlinetickets verkauft – laut Angaben der Deutschen Bahn mehr als jede zweite Fernverkehrsfahrkarte. Die durchschnittliche Reiseweite habe bei 340 Kilometern gelegen. Onlinetickets würden durchschnittlich 14 Tage vor Fahrtantritt gekauft.[4] Anfangs konnten Online-Tickets der Deutschen Bahn nur per Kreditkarte erworben werden.[5] Derzeit ist eine Bezahlung mit Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Sofortüberweisung und PayPal möglich.[6]

Im Aztec-Code (Matrixcode) des Tickets sind Informationen zu Abfahrtsbahnhof, Zielbahnhof, Strecke, Züge, Anzahl der reisenden Personen, Tarif, Reisedatum und Wagenklasse gespeichert.[7] Die Identifizierung des Reisenden erfolgte durch eine BahnCard, EC- (heute Maestro-), Kreditkarte oder (seit 2010) Bundespersonalausweis und wird nur zur Überprüfung der Berechtigung verwendet, muss dafür aber nicht dauerhaft gespeichert werden. In den mobilen Kontrollgeräten der Bahn ist ein Kontrolldatensatz mit Informationen zum Zug, in dem das Online-Ticket kontrolliert wurde, gespeichert. Dieser enthält aber keine personenbezogenen Daten.

Zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 entfiel die 50-km-Begrenzung bei der Buchung von Ländertickets als Onlinetickets.[8] Seit Anfang 2012 können Online-Tickets zusätzlich per PayPal bezahlt werden.[9] Im Jahr 2013 soll der Online-Vertrieb von Fahrkarten mit einem Umsatzanteil von 29 Prozent erstmals der größte Vertriebskanal für Fahrkarten der Deutschen Bahn werden.[10] Mitte 2015 wurden rund die Hälfte der Fahrkarten im Fernverkehr der Deutschen Bahn online verkauft, rund 25 Millionen Fahrkarten pro Monat.[11] Seit Mitte 2016 sind Onlinetickets zu allen Zielen zwischen Deutschland und Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und der Schweiz buchbar. Zuvor war dies nur für bestimmte Start- bzw. Zielorte möglich.[12]

Im Oktober 2016 entfiel die erforderliche vorher festzulegende Identifizierungskarte. Es genügt nunmehr, den Vor- und Nachnamen sowie die Anrede anzugeben. Das Ticket enthält auch keine weiteren personenbezogenen Daten. Somit bleibt der Fahrschein allerdings weiterhin personengebunden. Bei der Kontrolle im Zug müssen sich Reisende mit einem amtlichen Lichtbildausweis oder mit der BahnCard (ggf. zusätzlich mit dem Lichtbildausweis) identifizieren. Dieser Schritt ermöglichte, Tickets für Dritte zu buchen, ohne vorab von diesen Informationen über eine ID-Karte einzuholen. Ein Schülerausweis, Führerschein oder Truppenausweis reicht nicht aus, um sich zu identifizieren.[13]

Mit einem Anteil von rund 40 Prozent sind Online- und Handytickets inzwischen der wichtigste Vertriebskanal der Deutschen Bahn. 2002 wurde damit ein Umsatz von 41 Millionen Euro erzielt, 2008 eine Milliarde und 2016 knapp 2,5 Milliarden Euro. Im März 2017 wurden knapp 3,5 Millionen Onlinetickets verkauft.[14]

Durch Betrug mit Onlinetickets entstand der Deutschen Bahn im Jahr 2013 ein Schaden von sieben Millionen Euro.[11]

Bitte auch erklären aus welchem Gedankengut sich zusammensetzt, dass es vor 8-10 Jahren keine Laptops oder Smartphones gab.
Danke vorab!


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