Ich brauche mich nicht zu beruhigen ... (Allgemeines Forum)

Garfield_1905, Mittwoch, 04.12.2019, 10:20 (vor 2520 Tagen) @ Blaschke

(...)

Mache ich übrigens regelmäßig bei Autobahnvollsperrungen. Da rufe ich die jeweilige Autobahnwache an und frage, ob es schon eine zeitliche Einschätzung der Sperrungsdauer gibt. Manche sind dann in etwa so wie du. (...)

... denn ich war nicht aufgeregt. Zugegeben, ich habe mich über den Beitrag von 'Manitou' geärgert. Aber wenn ich dann in Deinem Beitrag lese, 'das manche so sind wie ich', dann frage ich mich: Woher willst du wissen, 'wie ich bin' ? Ich habe damit fast täglich indirekt zu tun (natürlich nicht in diesem Ausmaß), wenn ich mich da jedes Mal aufregen würde ... Natürlich komme ich dabei nicht an den coolen Fahrgastzähler aus Osnabrück ran, aber immerhin bemühe ich mich. ;-)

Ich habe, wie ich meine, in ruhigem aber bestimmten Ton geschrieben, was ich vom Beitrag vom 'Manitou' und dem daraus abzuleitenden Verhalten halte. Ich kann aus meinem Beitrag nicht ersehen, das Du inhaltlich an meinem Beitrag etwas auszusetzen hast. Was also willst Du sagen ?

Natürlich muß das Personal ruhig und besonnen bleiben und natürlich müssen die Fahrgäste möglichst schnell darüber informiert werden, warum der Zug jetzt wartet. Wenn möglich (= wenn möglich !!!) soll auch eine Prognose über die voraussichtliche Aufenthaltszeit gegegeben werden. Das ist manchmal möglich, manchmal nicht.

Und - zurück zum Schaffner -, wenn der mir sagt: Zug bleibt bis zum Abtransport stehen, Dauer unbestimmt, dann ist auch das ja schon mal eine Aussage, mit der ich arbeiten kann ...

Was, bitte schön, soll er anders sagen ? Die Auskunft kannst Du Dir auch ohne Nachfrage selber geben.

Wenn ich mich aber aufregen soll, dann bitte über solche Dinge:

https://www.heute.at/s/tod-von-wiener-62-in-ice-gaffer-schockieren-zeugen-57679150
04.12.2019 08:02

"Der Zugbegleiter zog die Notbremse. Ein zufällig mitreisender Arzt versuchte, den 62-Jährigen wiederzubeleben. Da der Zug noch am Bahnsteig zum Stehen kam, war auch der Notarzt schnell dort", wird Martin Ackert (58), Sprecher der Bundespolizeiinspektion Hannover, von deutschen Medien zitiert.

Mitreisende behinderten offenbar die Lebensrettungsversuche. Die Helfer wurden bei der Rettung durch Fahrgäste gestört, die die Einsatzkräfte nach der Dauer des Einsatzes und nach möglichen Anschlusszügen fragten und damit die Rettung behinderten, hieß es. Einige Fahrgäste standen offenbar auch nur im Weg und sahen dem Österreicher beim Sterben zu.

Genau darüber, über nichts anderes, habe ich mich beklagt ! Zu Recht ?


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