Fehlende IC Heidelberg/Karlsruhe (Allgemeines Forum)

Giovanni, Samstag, 26.11.2011, 17:08 (vor 5254 Tagen) @ naseweiß

es ist mir mittlerweile einfach zu blöd, mich über die Polemik vieler K21- Protagonisten aufzuregen.

Tut mir leid. Das war nur eine Reaktion auf "vielleicht nich richtig recherchiert". In meinen Augen hatte der Beitrag von Giovanni keinerlei Poilemik und beruht auf sorgsam recherchierten Fakten. Er zählte nur auf:
- weniger IC aus Heidelberg/Karlsuhe
- weniger Sitzplätze aus Aalen
- keine Abstellmöglichkeiten in Vaihingen
Wo ist da bitte die Polemik?

Zu den Abstellmöglichkeiten in Vaihingen:
Ich hatte dort wie erwähnt nur die offiziellen Quellen von DB Netz und den Fahrplan herangezogen.
Es ergab sich für mich auch kein Sinn diese Verdichter in Vaihingen beginnen zu lassen, und nicht schon im gleich großen Mühlacker oder dem deutlich größeren Pforzheim.

Zu den IC: Wenn die Bahn diese Züge nicht eigenwirtschaftlich fahren will, muss das Land einspringen. Nach der derzeitigen Regel, bedeutete das dann, dass der IC zu einem RE wird. Nichts weiter. Deine Vermutung, dies sei nur geschehen, um mehr Doppelbelegungen haben zu können, musst Du auch belegen, alles andere ist mehr als unseriös.

Es geht meist um HVZ-IC, die vermutlich mit Pendlern voll sind - denn wieso sollten sonst HVZ-Züge fahren - und die einige Km 200 km/h fahren dürfen, nicht um die Taktlinien Karlsruhe-Pforzheim-Stuttgart und Stuttgart-Göppingen-Ulm. Einerseits sind die profitabel, zum anderen ist solcher Verkehr wirklich nicht Aufgabe des Landes.

Ich vermute das die eingesetzten Zuglängen dieser HVZ-IC auch mit der Fahrgastzahl im Zusammenhang stehen, weshalb die Karlsruher Züge sehr wohl wirtschaftlich sein dürften.
Zudem fahren einige dieser IC über Bruchsal, das keine flotte Nahverkehrsverbindung nach Stuttgart besitzt.

Da weiterhin mit 3 Fernverkehrslinien nach Karlsruhe in Werbefilmchen geworben wird, sehe ich das eben kritisch.

Die Heidelberger Züge sind ja nicht entfallen sondern "nur" aus der Spitzenstunde herausgeschoben: 6:51, 8:10, 8:17.
Sinnvoll sind die neuen Lagen nicht (vor allem 2 Züge fast im Blockabstand) und auch eine folge des im Stresstest entfallenen IC-Stundentakt auf der Achse Koblenz - Mainz - Mannheim.

Zu den Doppelbelegungen: Es sind ganze 3 Doppel - Belegungen.

Es wäre ja schön, Wenn Du Deine Thesen wenigstens untermauern könntest. Stattdessen hinter jeder Zahl und jedem Satz der S21 Befürworter gleich Betrug und Lüge zu vermuten, finde ich etwas armselig.

Der letzte Stand der mir bekannt ist wäre die von der deutschen Bahn zum Stresstest herausgegebene Publikation:
http://www.kopfbahnhof-21.de/fileadmin/downloads/Stresstest/DB-Netz-STRESSTEST-Stuttgar... (Seite 26)
Es mag unterschiedliche Zählungen für Doppelbelegungen geben - allerdings zähle ich eine Einfahrt bevor der ausfahrende Zug den Bahnsteigbereich vollständig geräumt hat auch als Doppelbelegung.
Und dann sind wir bei deutlich mehr als nur 4...

Sollte dir eine neuere Planung vorliegen werde ich sie mir gerne ansehen.

Wenn man doppelbelegungs-fähige Züge hat, kann man trotz der planmäßig nur 3 Doppelbelegungen im Verspätungsfall weitere nutzen und so eher Verspätung vermeiden oder abbauen, als wenn man keine doppelbelgungs-fähigen Züge hat. Dazu kommt, dass in Vaihingen beginnende Züge ggf. als pünktlicher angenommen werden durften. Das ist ein vage Vermutung, aber ich finde keine andere Erklärung für die Kurz-RE aus Vaihingen. Und das bedeutet für meinen Geschmack, dass geschönt wurde um den Stresstest zu bestehen.

Bei realistischen Zuglängen wären einige der geplanten Doppelbelegungen nicht möglich.

In der Schlichtung wurde u.a. die fehlende TGV-Ankunft 7:31 aus Westen beanstandet, die vom DB-Sprecher mit angeblicher mangelnder Auslastung begründet wurde.
Nur frage ich mich ob der heute IC 2365 an 7:25 aus Offenburg nur zum Spaß mit 11 Wagen fährt und der nachfolgende 7:50 IC aus Karlsruhe auch nicht kürzer ist.


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