Niemand braucht das Auto wirklich (Allgemeines Forum)

NIM rocks, Mittwoch, 30.03.2011, 22:19 (vor 5552 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von NIM rocks, Mittwoch, 30.03.2011, 22:20

Außerdem hast du keine Ahnung davon, wie es ist, wenn man auf ein Auto angewiesen ist. Ich wohne mitten in der Pampa, da ist nichts los mit öffentlichen Verkehrsmitteln! Der Bus in die Stadt fährt zweimal morgens, mittags und abends, super!


Dass das geändert werden müsste, versteht sich von selbst.

Was sollte geändert werden? Sollen jetzt alle Leute in der Stadt, möglichst in der Nähe einer U-Bahn-Station wohnen, damit auch ja kein Bus mehr fahren muss?

Mir hilft es auch nichts, wenn der Bus im Zehnminutentakt 24 Stunden 7 Tage die Woche fährt, vielleicht muss ich auch mal von meinem Dorf A noch Dorf D, der Bus verbindet aber nur die Dörfer A, B und C und die Stadt Z.

Außerdem gibt es sogar in Deutschland, man möchte es kaum glauben, Relationen, auf denen das Auto schneller, günstiger und bequemer ist als der Zug!


Luxus pur. Schneller und günstiger - nach meinen Vorschlägen nicht mehr. Bequemer auch erst, seit die 440-Plastikzüge, statt n-Wagen fahren.

Hast du eine Ahnung, schonmal in einem relativ neuen Auto der Mittelklasse dringesessen?

Und das schlagkräftigste Argument zum Schluss: Deine geliebte 218 wäre schon lange dem Recyclingkreislauf zugeführt worden, wenn der Sprit soviel kosten würde.


Warum sollte eine Diesellok abgestellt werden, wenn die Benzinpreise hoch sind? Die höheren Spritpreise sollten für ÖPNV natürlich nicht gelten, da die Fahrkarten für viele unbezahlbar werden würden.

Das wäre wieder eine Sonderregelung, die keinen Sinn macht. Btw: Der größte Anteil am Spritpreis, egal ob Benzin oder Diesel, sind die Steuern! Außerdem ist die Verteilung Benzin <-> Diesel bei Neuwagen mittlerweile bei Fifty-Fifty.

Edit: 50 km/h auf Landstraßen sind übrigens auch ein Witz, weil der Spritverbrauch bei 50 km/h schon wieder steigt...


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