Züge überholen sog. "Sportwägen" jeden Tag zigmillionenmal (Allgemeines Forum)

GUM, Mittwoch, 30.03.2011, 12:59 (vor 5490 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 30.03.2011, 12:59

Das alleine, das Ausfahren der Geschwindigkeit des Autos, ist doch keine Rede wert,
auch nicht das schneller fahren eines ICE 1,
das geschieht tagtäglich sicher millionenmal,
bezogen darauf, dass der ICE 1 nördlich von Hannover/Celle nicht schneller als 200/230 km/h fährt.
Und das haben wir fast alle ganz sicher schonmal auf der Autobahn übertrumpft, die 200 km/h.

Ja, aber eben nur für diesen einen kurzen Moment des Vergleichs. Die Bahn verkehrt in das Herz der Städte. Auf München bezogen ist dann eben direkt am Stadteingang Schluß mit dreistelligem Tempo. Ab dann geht es mit einer Schneckengeschwindigkeit dahin, die leider keinen Unterschied darin macht, in welcher der 7 Autoklassen der einen individuellen fahrbaren Untersatz fahrende sich gerade befindet.

Dies drückt die Durchschnittsgeschwindigkeit erheblich. So ist es beispielsweise mit einem sog. "Sportwagen" praktisch unmöglich Nürnberg-München von der reinen Fahrzeit schneller zurückzulegen, als mit den weißen Rennzügen der Deutschen Bahn.

1:0 für die Bahn

Doch die Bahn verwandelt nach kurzer Zeit zum 2:0. Rechnet man die Anfangsinvestition eines Autos in Arbeitsstunden des Fahrers um, dann hat er hier schon einen Fahrzeitnachteil von 8.000-12.000 Stunden, den es erst einmal aufzuholen gilt.

Und für die Bahn reicht immerhin ein Anfangsinvestment von 230,-- Euro für 50 % Rabatt für ein Jahr.

:-)


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