...aber der Autofahrer war später losgefahren... (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 30.03.2011, 14:33 (vor 5494 Tagen) @ GUM

Und das haben wir fast alle ganz sicher schonmal auf der Autobahn übertrumpft, die 200 km/h.

Ja, aber eben nur für diesen einen kurzen Moment des Vergleichs. Die Bahn verkehrt in das Herz der Städte.

Das Auto sogar noch tiefer ins Herz der Städte.

Auf München bezogen ist dann eben direkt am Stadteingang Schluß mit dreistelligem Tempo.

Auf München bezogen durfte es dann eben ab Pasing Richtung Hbf Schluß sein mit dreistelligem Tempo.

Ab dann geht es mit einer Schneckengeschwindigkeit dahin, die leider keinen Unterschied darin macht, in welcher der 7 Autoklassen der einen individuellen fahrbaren Untersatz fahrende sich gerade befindet.

Ab dann geht es mit einer Schneckengeschwindigkeit dahin, die leider keinen Unterschied darin machen durfte, in welcher Zuggattung ich fahre: egal ob S-Bahn oder ICE.

So ist es beispielsweise mit einem sog. "Sportwagen" praktisch unmöglich Nürnberg-München von der reinen Fahrzeit schneller zurückzulegen, als mit den weißen Rennzügen der Deutschen Bahn.

Nur schade für die Bahn, dass Otto Möchtegernbahnfahrer meistens in einem Ort wohnt, wo die weißen Rennzügen der Deutschen Bahn nicht kommen, und/oder an einer Stelle sein muß, wo die weißen Rennzügen der Deutschen Bahn nicht kommen.

Na gut, Otto wird dann wohl mit seinem Volkswagen nach Lauf an der Pegnitz fahren, nimmt dort die S-Bahn nach Nürnberg, dort ICE nach München und nimmt dort den Regionalbus.
Als Autofahrer wäre er dann am gleichen Zeitpunkt dort, allerdings wäre er später losgefahren.

1:0 für die Bahn

Eher unentschieden.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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