...Schnitzel (Allgemeines Forum)

Henrik, Mittwoch, 30.03.2011, 17:57 (vor 5489 Tagen) @ fjk

Lieber fjk,

magst Du so sehen, soll so sein - ich seh ihn als richtig an, vllt. hast Dus auch nicht richtig verstanden, egal.

wozu diskutiert man hier?

über sprachliche Aufhänger diskutiere ich doch nicht?
Da bin ich doch eher der letzte - u.a. auch deswegen -> egal. -.-

Wenn man eine Meinung oder gar Überzeugung hat, dann will man sie doch anderen Leuten nahebringen - oder gar diese ebenfalls davon überzeugen. Dann ist es aber ganz und gar nicht egal, wenn sie die Beiträge und Einlassungen, die der Meinungsübermittlung oder eben Überzeugung dienen, nicht verstehen.

klar, aber da gibt es unterschiedliche Abstufungen.
Sowas wie dieses hier (der/die) liegt nicht gerade ganz oben auf meiner Wichtigkeitsskala, mehr gehts dann doch eher um den Inhalt.
Dass ich Dich da eh überzeugen könnte.....dafür liest sich doch recht viel Widerwillen bei Dir raus - wozu also?

Nicht verstehen kann man Dinge
a) weil man zu doof dazu ist
b) weil sie nicht zu verstehen, sondern nur zu glauben sind
oder
c) weil sie nicht treffend oder nicht korrekt formuliert sind.
Leider verhindert das Vorliegen des Grundes c) auch, dass die Gründe a und b (die in diesem Falle ja durchaus vorliegen könnten) überhaupt greifen. Dafür lässt sich c) ausräumen, wenn der Verdacht aufkommt, das c) vorliegt - der Formulator muss es dazu leider einsehen. Diesen schmerzhaften Prozess kenne ich zur Genüge, weil mir meine Sätze gelegentlich entgleiten und ich außerdem zu Tippfehlern neige. Wenn man aber, in diesem Falle Du, mit einem schnöden egal sogar in Kauf nimmt, dass (D)eine Formulierung nicht verstanden werden kann, weil sie nicht treffend oder (in diesem Falle) sprachlich falsch ist, dann kann man sich das Hinausposaunen gleich sparen.

s.o. wenn Du eh stur davon überzeugt bist, dass es "falsch" sei, und mir gar Uneinsichtigkeit & schmerzhafte Überwindungsängste unterstellen magst, wieso sollte ich Dir dann noch weiter entgegenkommen? also mal so rein menschlich, taktisch, feinfühlig, gefühlsmäßig gefragt?!
Zudem diese Frage einfach nur 2 Buchstaben behandelt und nicht direkt das Thema an sich.

Erst recht, wenn zwischenzeilig-untertönig auch noch ständig persönliche Beleidigungen a la

womöglich meinst Du es gar richtig

eingestreut werden.

Wo da nun genau eine Beleidigung drin stecken sollte, wüsste ich nun wirklich nicht.
Dein Satz war reichlich konfus & wirr,
aber klar & deutlich, geschweige denn fachlich war er nicht.
Ich musste was hineinvermuten und das tat ich - zu Deinem Gunsten. Innerhalb dieser Vermutung hielt ich das Richtige für möglich. Ich hab Dir also nicht das Schlechteste unterstellt, sondern das Beste. Es ist keine Beleidigung, sondern genau das Gegenteil davon.

Im Fall von "beruhen auf" gibt es nichts zu diskutieren, sondern nur Fall b): Man muss glauben, dass das mit dem Dativ steht. Wenn man etwas anderes glaubt, muss man eine andere Sprache erfinden und hoffen, dass man jemanden findet, der die wiederum versteht (=glaubt), mit dem kann man dann vielleicht vernünftig reden. Nicht aber im "öffentlichen Raum".

ich diskutiere diesbezüglich ja auch nicht.^^
Sehe aber auch überhaupt kein Problem, das versteht jeder, auch ohne fremde Sprache, auch Fachlaien. Einen kursiv-Hint hab ich ja gegeben, dass man es auch anders lesen kann.

Hochachtungsvoll
fjk

*völlig unvorwurfsvoll*
Henrik

Und nun zurück zum Herd:

Geht die Richtgeschwindigkeit, die später für die Autofahrer gilt, in die Entwurfsgeschwindigkeit ein oder nicht? Wenn sie eingeht (egal ob untergeordnet) und sich (auch nur teilweise) für den späteren Benutzer aus der Trassierung ergibt, hat man ein Henne-Ei-Problem, denn dann ist nicht klar, was was definiert.

Um Dich nicht zu sehr zu verwirren und erst recht mit der Betonung auf Ei vs. Henne,
ein ganz klar und eindeutiges NEIN.

Wie ich bereits erläuterte hat die Richtgeschwindigkeit so nichts mit der Trassierung von Bundesautobahnen zu tun.

Und dass bei der Trassierung von Bahnen "die Sicherheit [...] eine viel geringere Rolle" spielt, halte ich für eine sehr gewagte These, die Du glücklicherweise gleich wieder relativierst.

Um auch hier nochmal deutlich zu werden:
Die Sicherheit spielt bei der Trassierung der Eisenbahn im Vergleich zur Autobahn wahrlich so gut wie gar keine Rolle.
Genau das ist einer der prinzipiellen grundsätzlichen Vorteile des Verkehrsträgers Bahn gegenüber der Straße.
Ist auch Prüfungsfrage im Studium und da sehr relevant.

Zur Entwurfs- und Betriebsgeschwindigkeit: Natürlich haben Linienführung und Höhenlage keinen Einfluss, wenn es nur geradeaus geht und platt ist. Das ist trivial. Aber wenn es eben doch Kurven haben muss (auf der Autobahn muss es die haben, damit die baumbegründenden Raser nicht auch noch einpennen, bei der Bahn haben sie meist massiverere Gründe), ist es betrieblich (zum Beispiel im Hinblick auf Fahrdynamik und damit auf Verschleiss und Energieverbrauch) durchaus ungünstiger, wenn Betriebs- und Entwurfsgeschwindigkeit nicht übereinstimmen, und zwar auch, wenn man langsamer fährt, als durch die Geometrie der Trasse vorgegeben.

Dass eine Autobahn stets mit Kurven/Klothoiden trassiert werden muss,
auch wenn das Gelände eine Gerade zulassen würde, ist alles andere als trivial.
Eine NBS bei der Eisenbahn muss diese Kurven hingegen eben nicht stets haben.
Hier ist gerade die Gerade das erwünschte Ziel.
Es wäre & ist also natürlich möglich die NBS mit Ve = 300 km/h zu trassieren
und dann in den großen unendlichen Bögen deutlich langsamer zu fahren.
Auf Verschleiß & Energieverbrauch wirkt sich das dann eher positiv aus,
genau deswegen gab es ja diese Empfehlung bzgl. der Y-Trasse.

brutzelt weiter
fjk

brutzelte vorhin in der Sonne auf dem Balkon,
macht sich nun auf zur Lounge, Bouillon brutzeln
Henrik


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