Konzept existiert bereits (Aktueller Betrieb)

Sese @, Mittwoch, 06. Dezember 2017, 06:17 (vor 8 Tagen) @ ICETreffErfurt

Die Diskussion in DSO dreht sich hauptsächlich um das Erdungskonzept durch den Notfallmanager. Da dort recht polemisch diskutiert wird, greife ich das Thema hier im Treff auch mal auf und hoffe auf eine sachliche Diskussion.

Vorweg: Es sollte allgemein technisch bekannt
Mein Vorschlag wäre etwa alle 500 Meter an den Oberleitungsanlagen eine stationäre Erdungseinrichtung in Form eines gesicherten Erdungsschalters anzubringen. Gibt es ja im Mittelspannungsbereich der Stromversorgung ja auch. -> http://www.driescher.de/Freiluft-Erdungsschalter-12-kV-bis-52-kV,31

Dann kann die Feuerwehr ohne Rückgriff auf den Notfallmanager oder andere technische Sachverständige die Erdung selber gefahrlos vornehmen. Voraussetzung natürlich, dass sie mit einem Spannungsprüfgerät ausgestattet sind und im Umgang damit geschult. Erst wenn die Messung eine geringe Restspannung anzeigt ist die Erde angeraten. Vorher würde ja der Erdungsschalter Schaden nehmen und ggf. auch das Schaltpersonal durch Funkenflug verletzt werden.

Diese technische Lösung gibt es schon seit Jahren, nennt sich OLSP im Tunnel bzw. daraus abgeleitet die Siemens Sicat AES Erdungsautomatik. Alle 5 Sicherheitsregeln, vom Ausschalten bis zum Abschranken benachbarter Anlagenteile, werden automatisch durch Drücken eines Tasters umgesetzt.

Allein das flächendeckende Nachrüsten dürfte kaum bezahlbar sein.

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Grüße,
Sese


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