"euregiobahn" im Endausbau (Allgemeines Forum)

Steffen, Samstag, 25.09.2010, 18:17 (vor 5723 Tagen) @ Thalyseo

Man braucht dann vier (oder fünf?) Umläufe, d.h. bei Einfachtraktion (unwahrscheinlich) wird es knapp, bei Mehrfachtraktion reicht es nicht.


Was wäre - hypothetisch - wenn statt Lüttich Spa=Géronstère - angesteuert werden würde, d. h. Fusion "EuregioAixpress" mit L44, die ohnehin bis Welkenraedt verkehrt.
Würden die fünf Garnituren dann ausreichen?

Wie meinen? Aachen-Spa im Stundentakt? Das dürfte reichen, ist aber komplett unattraktiv!

Frage ist natürlich auch, was aus dem Fernverkehr wird:
Wenn der London-ICE kommt - und Paris zumindest teilweise (ab Köln) entfällt - könnte theoretisch auch wieder der IC A bzw. IC O (= ich weiß, das Lokproblem) nach Köln verkehren - ob nun über die Schnellverkehrsstrecke oder über das Wesertal - so dass eine mehr oder weniger eine attraktive Verbindung - nebst HGZ - Köln <-> Brüssel entsteht, ohne allzu große Interdependenzen zu generieren (= Thalys - IC A), da sich der HGZ-Verkehr auf die London-Reisenden konzentrieren dürfte. Aber das ist natürlich eine ganz andere Baustelle!

Du meinst, der Thalys "verdrängt" den IC A nach Köln, nicht aber der ICE?

Ich fänd es super, wenn der IC A wieder nach Köln verkehrt. In Belgien selbstverständlich über die Weserstrecke, da er ja auch oder vorwiegend innerbelgische Aufgaben hat, und so nich sooooo viele Fahrgäste dem ICE abknöpft, und Reisen nach Belgien ab Köln endlich wieder erträglich macht.

Leider ist die HLE 18 nicht deutschlandfähig :( und ohne Lokwechsel ist derzeit nichts zu machen. 200 km/h schnelle Loks, die sowohl für Belgien als auch für Deutschland zugelassen sind, gibt es nichtmal als Mietlok.

Aber ich glaube langfristig ist da das letzte Wort noch nicht gesprochen!

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