RE 5 bis Arnhem (Allgemeines Forum)

Thalyseo, Freitag, 24.09.2010, 18:30 (vor 5724 Tagen) @ Sören Heise

Das sehe ich ähnlich. Es stellt sich halt das Finanzierungsproblem und das Fahrzeugproblem. Nach dem NRW-Bahnarchiv hat der RE 5 derzeit sieben Umläufe. Man käme mit Arnhem also auf acht Umläufe. Inclusive Reserven würde man also für zehn Umläufe besondere Fahrzeuge benötigen. Und müßte die Kapazitäten von fünf Doppelstockwagen anbieten - also entweder niederlandetaugliche Lok+Wagen oder neunzehn bis zwanzig Triebzüge, wo man eventuell die Hälfte unterwegs stehenlassen könnte.

Wie wäre es denn, wenn man den Abschnitt nach Koblenz streicht, dann wäre Zug - durch den kürzeren Laufweg bedingt - auch weniger anfällig für Verspätungen!

Der RE 5 könnte doch von Arnehm aus - wie gewohnt - bis Köln fahren, von dort aus weiter nach Bonn Hbf und dort enden (= Köln <-> würde ich - durch die hohe Nachfrage so bestehen lassen).

Es gäbe folgende Ersatzmöglichkeiten:

-> Verlängerung der RB 48 von Bonn=Mehlem aus bis Koblenz Hbf (60-Min-Takt); ggf. Auslassung des Haltepunkt "Bonn=Mehlem", so dass bereits ab Köln Hbf - im Sinne des RE5 - gefahren wird; im Gegenzug Verlängerung der RB 23 von Bonn Hbf. bis Bonn=Mehlem.

-> Verlängerung des RB 30 ab Bonn Hbf nach Köln Messe/Deutz - im Sinne des heutigen RB 48.

Je nach Fahrgastaufkommen gäbe es folgende Möglichkeiten:

-> Umstellung des bisherigen RB 48 auf Dostos

oder

-> Verdichtung der MRB 26 auf 30-Min.-Takt bis Koblenz; in Einzel- oder Doppeltraktion.

oder

-> Beibehaltung des 60-Min.-Takt auf der MRB 26 bei Doppeltraktion bis Koblenz (= derzeit nur zwischen Remagen und Köln in Doppeltraktion).

Da dürfte doch irgendwie - mit einer minimalen Erhöhung des Fuhrparks - machbar sein, oder?


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