Bahn und Politik verschulden einander, Fahrgast Opfer. (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 19.07.2022, 11:06 (vor 1357 Tagen) @ ktmb

ktmb:

"Die Zustände an deutschen Bahnhöfen und in deutschen Zügen werden fast täglich chaotischer."

Ich habe eher den folgenden Eindruck (teilweise ist das auch in NL so):

- die Bahn verschuldet die Politik = wir von der Bahn bekommen zu wenig Moneten von Euch Politikern.
- die Politik verschuldet die Bahn = Ihr von der Bahn arbeitet nicht effizient genug

Also passiert nichts, wird es nicht besser, am Ende steht der Fahrgast leer da und verlässt er sich auf seinen Volkswagen.

"Abhilfe schaffen könnte die im Koalitionsvertrag verworfene völlige Trennung von öffentlichem Netz und liberalisiertem Fahrbetrieb."

Bin ich mir nicht sicher.

Bei uns betreibt Prorail das Netz und NS die meisten Züge. NS ist inzwischen "Nationaler Sündebock" geworden; erhält sogar Vorwürfe für Probleme die andere Bahnen und/oder Prorail verursacht haben.

NZZ (ggf. mit Bezahlschranke): https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/deutsche-bahn-wie-sie-ihre-passagiere-vertr...

Leider für mich nur mit Bezahlschranke.

phil:

Die Bahninfrastruktur sei "über Jahre und Jahrzehnte unterdimensioniert und unterfinanziert" gewesen, so Bahnchef Richard Lutz. Dessen Ausbau müsse jetzt effizienter gestaltet werden. Um das zu realisieren, wolle er Baustellen bündeln.

Bündlung von Baustellen OK, aber dann auch die Baustellen der Nachbarbahnen berücksichtigen. Letztes Wochenende war wegen einer zusätzlichen Baustelle Almelo-Hengelo eine halbwegs anständige Reise Amsterdam-Berlin fast nicht mehr machbar.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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