Interessant. Mal ein Blick nach NJ geworfen. (Allgemeines Forum)

J-C, In meiner Welt, Montag, 24.01.2022, 09:39 (vor 1533 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Montag, 24.01.2022, 09:40

Aber ICmod ist doch vom Komfort nicht viel anders als beim ICE. Es sind im Prinzip ja fast die selben Sitze.


Fast ist nicht ganz. Dazu bleiben die Vorteile der Laufruhe, angenehmeres Raumklima und BR 101.

Ja stimmt, für IC1 wäre der 182/ÖBB1116 besser.


Nein, da sind wir wieder bei den fahrenden Siemens-Haushaltsgeräten. Als IC 2082/2083 zweitweise planmässig damit bespannt waren, habe ich die gemieden und die Gäubahn-IC wären auch nichts mehr für mich, seit da BR 101 nicht mehr fährt. Noch schlimmer sind Vectron am Rheingold, was ich als Beleidigung empfinde! Da wäre es besser gar nicht zu fahren.

Bombardier stellt doch auch Fluchzeuge her. Und Siemens Mobility ist erstmal unabhängig von seinen Konzernschwestern - Siemens Healthineers stellt übrigens medizinisches Equipment her. Also nicht nur Haushaltswaren ;)

Ja, das habe ich schon gesehen... man will glaub ich sogar mit Schleifen aus Secaucus Junction einen richtigen Kreuzungsbahnhof machen, wo Züge dann auch zwischen beiden Linien wechseln können.


Das ist aktuell ein Turmbahnhof wo NEC/NJC/Morristown Lines von NY-Penn (oben) und Main/Bergen/pasack Valley Lines von Hoboken (unten) kreuzen.

Jup. Ein relativ neuer noch dazu. Halt derzeit ohne, dass Züge von der unteten auf die obere Ebene könnten wie in Berlin Ostkreuz

Das gibt mir ja persönlich eine besonders coole Note. Ich setze mich tatsächlich gezielt in den motorisierten Teil. Aber gerade da hat der KISS seine Vorzüge, die Motoren sind ziemlich leise.


In IC1 hört man sie eben gar nicht, bzw. nur im ersten Wagen, dann aber mit angenehmeren Geräuschen der Lok.

Und da versteh ich dich gar nicht. Der Taurus ist die Lok, mit der ich richtig schöne Erinnerungen bei offenem Fenster hatte. Ob im IC Königssee oder im Cityshuttle REX am Abend…

Da sag ich nur sweet. Die Dinger kriegt man ja noch für einige Jahre in Österreich und Tschechien.


Österreich habe ich nur über den Arlberg durchfahren 2013/2014 natürlich mit und wegen BR101 und IC1 bzw. je einmal Vergleichsfahrt mit RJ 362 Innsbruck - Zürich der in Telfs-Pfaffenhofen überholte und IC 118 damals noch Salzburg - Lindau - Münster(Westf) der von Rosenheim Süd Abzw. bis Heidelberg-Wieblingen Abzw. kurze Zeit später hinterher fuhr. Die 1116 fielen bergab negativ durch ruckeligen Fahrweise auf.

Vermutlich weil sie entsprechend sägezahn-like bremsen müssen und das bei längeren Zügen etwas ruckelig sein kann? War am Arlberg länger nicht dabei, aber eigentlich sind die 1144er die mit der ruckeligen Fahrweise. Ich merke schon den Unterschied zwischen denen und einem 1116er. Die Loks, mit denen ich es zu tun habe, sond ČD380, 1116, 1216 und bei Regiojet halt Vectrons bzw. Traxx. Einen Unterschied kann ich im Fahrverhalten nicht wirklich spüren.

Ein paar mal über die Ausserfernbahn mit BR 628.0 oder BR 642.

628er fahren ja nach wie vor bis Salzburg. Die Dinger haben wegen der Verlängerung der REX aus Braunau bis Freilassing die 5047er ersetzt. Haben eine schlechte Beschleunigung, also nimmt man die DB 642er… ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass der Unterschied zu den baugleichen ÖBB 5022 so groß sein könnte.

Abgesehen davon fahren nach wie vor IC1 bis nach Graz und Klagenfurt. Die Strecken werden wohl zu den letzten Einsatzgebieten der IC1 gehören.

In den 1990er mit IR und BR 218 Lindau - Bregenz. Das wars mit meinen AT-Fahrten. GKB 218 ging sich leider nie aus. RJ kenne ich dazu einmal innerdeutsch München - Passau während deren Umleitungen beim Hochwasser 2013.

Die fahren heuer übrigens einen Frühzug von Treuchtlingen nach München. Eine Zeit lang hat man wegen eines Unfalls eine verkürzte Railjet-Garnitur in Deutschland gehabt, die dann ICE-Ersatz fuhr…

Tschechien kenne ich nur von der Grenze in Bayerisch-Eisenstein und die Zugsicherung in Tschechien ist katastrophal.

Sie existiert. Und zumindest von Österreich nach Prag scheint ETCS verbaut zu sein.

Und Regiojet bietet fast ausschließlich Wagen, die dir gefallen dürften - und mit etwas Glück auch eine Traxx


Die TRAXX ist aber für mich ein zwingend erforderliches Kriterium, angesichts dessen, was sonst da fährt und Regiojet fährt nur da, wo ich noch nie gefahren bin.

Nach Budapest fährt hin und wieder auch die MÁV mit Traxx

So wie in UK stößt es an seine Grenzen. Ich wüsste schon, wie das in Hamburg Hbf einfach gar nicht funktionieren täte.


Bis 1992 hat es auch ohne Dosto funktioniert.

Seitdem sind‘s halt viel mehr Fahrgäste geworden. Mit 30 Jahre alten Rezepten kannst du die Dinge von Heute nur bedingt lösen. Und ganz stimmt es auch nicht, in Ostdeutschland fuhren ja schon Doppelstockzüge zu der Zeit.

Wer definiert, was für den FV geeignet ist und nicht?
Die Leute nehmen am Ende einen Zug, der komfortmäßig ihnen zusagt und sie möglichst flott von A nach B bringt. Diese leidige Trennung Regional-/Fernverkehr ist auch längst nicht mehr zeitgemäß. Wozu überhaupt?


FV sollte schon mindestens 200 Km/h erreichen (das tut der KISS) und deutlich mehr Komfort bieten. Bei DB sind das zwei komplett unterschiedliche Firmen. Klar, man hätte auch unter "DB-Personenverkehr" beides vereinen können, wäre vmtl. besser.
Ich will nicht immer von A nach B kommen, sondern von A wieder nach A und nur der Zug selbst ist dann überhaupt Grund zu fahren. Zeit spielt untergeordnete Rolle, wobei ich lange Nonstopfahrten trotzdem immer gut finde.

Jetzt ist das, was du fährst, nicht maßgebend für irgendwas.

Für mich wäre ja die Strecke ein Maßstab.

Die WESTbahn bringt mir ja den Komfort, dass ich von zu Hause aus zum Bahnhof gehen kann und von dort direkt einen Fernzug kriege und spontan mal nach Linz fahren kann. Das ist halt das, was für mich zählt. Wenn wir schon dabei sind. Ich liebe einfach diese Geräusche von der Elektronik im KISS3, deswegen bin ich gerne im Unterdeck. Davon abgesehen ist die Beschleunigung einfach episch. In so Bahnhöfen wie St. Pölten trifft man ein und hat in einer Minute die Massen an Ein- und Aussteigenden Personen flott abgewickelt, Abfertigung mit Außenansage (wobei ein KISS ja ohnehin auf 0:0 Betrieb ausgestattet ist), Tür zu und schon geht‘s weiter.

Halt nicht zeitgemäß und auch nichts, was die Fahrgäste heutzutage sehen wollen. Zumindest ich reise lieber im ICE-T als im IC1.


"Die Fahrgäste" bin nicht ich.

Das mir klar. Nur bin ich so pedantisch, wenn du absolute Behauptungen à la „das ist kein Fernverkehr“ bringst.

Wie erwähnt habe ich ICE-T wegen Kippelei,

Das tun sie nur noch zwischen Nürnberg und Passau. Eigentlich erstaunlich, dass man das überhaupt noch tut.

zu engem Wagengasten,

Für Reisen mit Koffer wenig geeignet

unbequemen Sitzen

Ich find die bequem

und Motorgeräusch

gerade deswegen…

extra gemieden,

…nehm ich extra die anstelle der Railjets.

in Ingolstadt absichtlich ohne mich abfahren lassen

Wo ich reise, könnte ich mir kaum leisten, einen Zug ohne mich abfahren zu lassen. Ich reise ja auch, um am Ende anzukommen.

um mit dem daneben stehenden "Roten IC1" (MNX) hinterher zu fahren.

Ob mir der gefiele, steht in Zweifel. Mittlerweile fahren da ja Škoda-Dostos.

Der jetzige Skoda-Zug wäre keine Alternative mehr und ich würde auf der NIM nicht mehr Bahn fahren.

Schade. Verpasst du halt was.


Und gerade die neuen Reisezugwagen haben ja durchaus einiges an Elektronik für ein modernes Fahrgast-Informationssystem. Wenn man in einem tschechischen Fernzug reist, laufen sämtliche Ansagen automatisch, selbst die für die Verspätungen. Anschlüsse werden aber aus Gründen nicht angesagt... also so gut wie gar nicht.


Wenn es keine Abweichungen bei Anschlüssen gibt, besteht auch kein Grund das zu erwähnen. Gerade bei vorhandenem FIS wo es eh die ganze Zeit einsehbar ist bzw. davor in den ausgelegten Reiseplänen.

Oder online. Es wird regelmäßig auf die App Můj vlak der ČD verwiesen.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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