So schwer ist das nicht ... Anschlüsse (Fahrkarten und Angebote)

michael_seelze, Sonntag, 19.12.2021, 10:09 (vor 1542 Tagen) @ Garfield_1905

Ich kann diese ganze Diskussion gar nicht so nachvollziehen. Es ist eigentlich gar nicht so schwer.
Eine Verbindung, die in der offiziellen Fahrplanauskunft DB angezeigt wird, ist gemäß WZR (Wartezeitvorschrift) korrekt und die Züge warten dann, auf Antrag, auch gem. WZR aufeinander. Eine Verbindung die der DB - Auskunft nicht angezeigt wird, kann somit weder gebucht noch gefahren werden, selbst wenn das in der Praxis durchaus möglich erscheint. [...]
Die WZR listet sämtliche (?) (Anschluß-)Bahnhöfe der DB auf und zeigt genau wer auf wen wie lange wartet, wobei das nicht nach EVU geht (z.B. DB Regio wartet auf Metronom) sondern nach Zugkategorien (z.B. RE wartet auf ICE 5 Minuten).

Letzteres klingt noch wie 2008/2009.

Die "Diskussion" dreht sich um den Umstand, dass zugnummernspezifisch Anschlussbeziehungen, die in anderen Stunden mit dem selben zeitlichen Abstand zwischen der planmäßigen Ankunft des Zubringerzuges (bspw. IC) und der planmäßigen Abfahrtszeit des Abbringerzuges (bspw. ebenfalls IC) und gleichem Umsteigeweg am selben Bahnhof in "der offiziellen Fahrplanauskunft DB" vorhanden sind, nicht ausgewiesen werden.
Das ist schlichtweg für Fahrgäste unverständlich und lässt die Vermutung(!) aufkommen, dass dadurch Entschädigungszahlungen infolge verpasster Anschlüsse gezielt vermieden werden sollen.

Der Antrag bzw. die vorherige Kontaktaufnahme zum Zugbegleiter/FB ist übrigens notwendig, weil beim automatischen Warten gem. WZR es sich gezeigt hat, das u.U. keiner umgestiegen ist und der Anschlußzug somit umsonst eine Verspätung hat.
Es gibt Anschlußwünsche, bei denen man von vornherein weiß, das sie sinnlos sind. Beim FV braucht man tagsüber eigentlich gar nicht anrufen.

Es wäre schön, wenn so etwas auch offiziell kommuniziert würde. Dann gäbe es weniger Anfragen an das Zugpersonal und die Fahrgäste könnten sich schon einmal auf das Nichterreichen bestimmter Anschlüsse einstellen und ggf. umplanen.

Den Umstand, dass das Warten auf Anschlusstreisende abgelehnt wird und der Anschlusszug dann dennoch wartete, bis die Reisenden umgestiegen waren, habe ich häufig erlebt. Natürlich ist das erfreulich, nur sollte da die Kommunikation verbessert werden, sodass den Reisenden im Zubringer nicht verkündet wird, "Zug xy konnte leider nicht warten", diese daraufhin Bemühungen für einen schnellen Umstieg (z.B. schon mal in den Wagen gehen, der am nächsten einer Bahnsteigtreppe zum Stehen kommen wird) unterlassen, um dann bei der Einfahrt zu erfahren, dass Zug xy doch noch wartet.


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