Meine Bahnreform 2200. (Fahrkarten und Angebote)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 19.12.2021, 01:01 (vor 1543 Tagen) @ JanZ

Hey.

Natürlich „darf“ das kritisiert werden. Es verstößt nicht nur gegen keine Forumsregeln, sondern die Diskussion darüber dürfte hier sogar erwünscht sein. Allerdings kommt speziell von dir ja immmer nur Kritik, wahlweise auch in Sarkasmus oder unerfüllbare Forderungen verpackt, egal um welches EVU oder welche Politik in welchem Land es geht. Und das nervt mich auf die Dauer halt ziemlich, das „darf“ ich dann genauso sagen.

Ja, völlig in Ordnung!

Ich bin nunmal verliebt darin, dass Dinge zu 100% perfekt sind. Wobei ich mittlerweile gelernt habe, dass 100% utopisch sind. Aber etwas flapsig sag ich mal: unter 98% akzeptiere ich nicht. Diese Ansprüche stelle ich an mein eigenes Tun auch. Und ich ärgere mich maßlos und es beschäftigt mich, wenn ich das Niveau nicht erreiche.

Wenn ja, nach welchen Kriterien dürfen dann händisch Anschlüsse gestichen werden? Steht das Recht dann jedem EVU zu - sh. z.B. o. g. NWB-Problematik?


Klar, wenn, dann muss es das Recht für alle EVU geben, weil ja alle auch von Beschwerden und FGR-Forderungen betroffen wären. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, wie das aktuell geregelt ist. Wartezeitregelungen zumindest werden natürlich mit allen EVU abgestimmt, was sonst auch ziemlich schnell die BNetzA auf den Plan rufen würde.


Meine Idee für die Bahnreform 2200:

Der Netzbetreiber betreibt auch eine Auskunft, die alle Züge und alle Preise enthält und wo auch gebucht werden kann.

Daneben kann jedes EVU, jeder Besteller oder jeder Verbund eine eigene Auskunft betreiben. Die auch zum eigenen Vorteil 'manipuliert' werden darf.

Bsp. Kunde will von Quakenbrück nach Bielefeld. Die Netzbetreiberauskunft nennt ab Osnabrück beide NV-Möglichkeiten: über Bunde mit ERB oder über Halle mit NWB. Beide auch mit Preis und Buchungsmöglichkeit.

Die Auskunft der NWB dürfte aber die Eurobahn unterschlagen und so dafür sorgen, dass die Fahrt komplett im eigenen Netz durchgeführt wird und die Fahrgeldeinnahmen komplett ihr zugute kommen.

Andererseits dürfte die Eurobahn auf ihrer Homepage die NWB-Alternative über Halle gar nicht erst anzeigen.

Die Preise könnten dabei auch in allen Fällen variieren und sich unterscheiden.

Dann hat der Kunde die Wahl. Über die Netzbetreibersuche das ganze Angebot sehen, aber evtl etwas mehr zu bezahlen. Oder er schaut bei den EVU auf der Homepage. Vllt ist ein reines NWB-Ticket ja etwas günstiger.


Und so könnten die einzelnen Betreiber auch Anschlüsse nicht ausweisen. Während auf der Plattform des Netzbetreibers immer alle Anschlüsse angezeigt werden.


So kommt der Bequeme schnell zu seinem Ticket, während der Sparfuchsfühler stundenlang nach Schnäppchen suchen kann - und welche findet.


Schöne Grüße von jörg


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