Dass ein Staat es nicht kann, wurde hinreichend bewiesen. (Allgemeines Forum)

Der Blaschke, Montag, 26.04.2021, 15:50 (vor 10 Tagen) @ J-C

Huhu.

Aber guck dir doch mal als Beispiel die Rollbahn an. Es brauchte nur einen einzigen Zug eines Anbieters (HKX), um dort Verbesserungen in Gang zu setzen.

Ob es wirklich nur der HKX war?

Ja, war es! Der musste unter allen Umständen bekämpft werden. Zum einen: wehret den Anfängen. Zum anderen: ein durchschlagender Erfolg hätte das Scheitern des eigenen METROPOLITAN ja peinlich werden lassen.


Wohin Staatsbahnen führten, ließ sich 1990 beobachten - wenn man sich denn dran erinnern will!!! Veralteter Fuhrpark im Westen, massenhafte Streckenstillegungen oder Bedienung mit Alibizugpaaren, Wochenendruhen auf Nebenstrecken. Zig Verspätungen gab es damals auch. Fuhrparkmangel ebenfalls. Der Kunde als Beförderungsfall. Und pleite war man auch. Im Osten nicht besser. Das Netz völlig ruiniert und total kaputt, weil man nie ansatzweise ausreichend investierte. Auch da war man völlig pleite - nur da der ganze Staat drumherum auch; und das noch viel mehr, hätte ihn der Westen nicht Jahrzehnte künstlich am Leben gehalten.

Nein, der Staat kann nicht wirtschaften. Nie. Zeigt sich aktuell bei den Masken, beim Impfstoff, beim Fax des Gesundheitsamts - zu nichts ist er in der Wirtschaft fähig. Es ist völlig schleierhaft und mit Logik nicht zu erklären, wie Eisenbahnfans regelmäßig auf die Idee kommen, eine staatliche Bahn würde das Transportmittel zu ungeahnter Blüte führen. Das ist nur mit Realitätsverweigerung zu erklären. Denn der Beweis der Unfähigkeit wurde ja jahrzehntelang bis Anfang der 1990er erbracht; hüben wie drüben.

Schöne Grüße von jörg


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