Liegt eben an Corona (Fahrkarten und Angebote)

Henrik, Montag, 03.08.2020, 01:14 (vor 2052 Tagen) @ Paladin

Warum? Wenn du corona-bedingt weniger Bahn fährst, brauchst du ja für die nicht-Fahrten auch keinen Status.


Ganz richtig. Die Frage ist aber, was ist, wenn jeder wieder gefahrlos fahren kann/muss.
Sagen wir Juni 2021. Dann fährt jemand wieder so viel wie früher, fängt aber bei Null Punkten an und kriegt im Zweifel erst Juni 2022 wieder Status?

Wenn die Person exakt ein Jahr zum Punktesammeln braucht, sieht es wohl so aus, ja.

Da verweise ich auch andere Posts hier, die erklären, warum das auch zum Nachteil der Bahn sein kann. Besonders, wenn der Kunde bis dahin andere Möglichkeiten der Beförderung ausgelotet hat.

Wenn das Bahncomfort-Programm das notwendige Zünglein an der Waage ist, um sich für das Beförderungsmittel "Bahn" zu entscheiden, dann sind die Vorteile wohl ohnehin nicht allzu groß ... Ich kann mir schwer jemanden vorstellen, der jetzt auf den Geschmack des PKW-fahrens kommt und sich im Juni 2021 denkt: "Na gut, jetzt würde ich wieder ICE fahren, aber die Gratiscola in der Lounge gibt's nicht. Dann nehm ich das Auto!"

Gut, die Leute wird es geben - ob es dafür auch sinnvoll ist, den Status auf unbestimmte Zeit einzufrieren? Ich bezweifle es.

das ist ja im Geschäftsbericht gut thematisiert worden.
Die Wettbewerbsituation im Fernverkehr allgemein.
Schon kurz vor Corona fielen die Spritpreise (Thema OPEC / Russland). Das ist aber nicht so bedeutend im Vergleich zu der Corona-Thematik und damit einhergehend der höheren Präferenz zum MIV.
Die Verluste bzw. potenziellen Verluste an Fahrgästen hinsichtlich des comfort.status sind dann eher zu vernachlässigen.
Wenn wir wirklich Juni 2021 durch wären, wäre das ein sehr verheißungsvoller Zustand - man geht da eher von einem Jahr zusätzlich aus im Vergleich zu vor Corona (weiterhin mit Unsicherheit behaftet).


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