Warum keine Rückfallebene? (Allgemeines Forum)

Giovanni, Donnerstag, 02.05.2019, 12:35 (vor 2518 Tagen) @ sibiminus

Bei personengebundenen eTickets wäre ein Namensaufdruck bereits auf der Plastikkarte möglich.


Das führt das eTicket ad absurdum.

Aufdrucke auf die physische Plastikkarte erfolgen zum Teil (einige EVU verzichten witzigerweise aus Datenschutzgründen darauf), sind aber aus gutem Grund kein Prüfkriterium: Ein Kunde kann von übertragbar auf personengebunden und umgedreht wechseln, die Karte müsste dann jeweils ausgetauscht werden.

Persönlich oder übertragbar könnte in der Datenbank vermerkt werden.
Ein Namensaufdruck beugt Verwechselungen in Mehrpersonenhaushalten vor.

Der Aufdruck (der auch das Geburtsdatum umfassen müsste) ist leichter manipulierbar.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich zwei Personen mit identischem Namen ein Ticket teilen, ist sehr gering. Ebenso der mögliche Schaden, da ja keine gleichzeitige Nutzung möglich ist.

Und mit dem Argument könnte man alle Daten direkt auf eine Plastikkarte lesbar aufdrucken und prinzipiell das eTicket abschaffen.

War der Gedanke hinter dem eTicket nicht, Portokosten für den Versand zu sparen und verlorene / gestohlene Karten sperren und ersetzen zu können?

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


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