Warum keine Rückfallebene? (Allgemeines Forum)

Giovanni, Donnerstag, 02.05.2019, 08:37 (vor 2517 Tagen) @ sibiminus

Vielleicht hab ich einen Denkfehler, aber:
Warum wird als Rückfallebene nicht die Kartennummer aufgedruckt und der Prüfdienst könnte bei einem Lesefehler an einer zentralen Stelle den Gültigkeitsstatus erfragen?

Weil der Verkehrsverbund als zentrale Stelle diese Datenbank einrichten müsste. Manche Verbünde haben das auch getan.

Wenn in jener Datenbank der zentralen Stelle nur eine Kartennummer und der Geltungsbereich, nicht aber Namens, Adress- oder Zahlungsdaten hinterlegt sind, dürften die datenschutztechnischen Hürden extrem gering sein (da ja im Grunde keine personenbezogenen Daten).

Dann ist aber bei personengebundenen eTickets keine vollständige Kontrolle möglich. Es müssen schon die Daten abgerufen werden, die auch auf dem eTicket gespeichert sind (erster und letzter Buchstabe von Vor- und Nachnahme* sowie Geburtsdatum).
* Meistens in Form von "Mxx Mxxxxxxxxn" oder "M@1x M@8n" für Max Mustermann.

Bei personengebundenen eTickets wäre ein Namensaufdruck bereits auf der Plastikkarte möglich.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


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