Keine Sonderlösung 7-Teiler (Allgemeines Forum)

SPFVG, Montag, 11.01.2016, 13:03 (vor 3776 Tagen) @ heineken

Klingt fast so als wären nur die 7-Teiler vollständig für die Linie 77 optimiert gewesen (…)


Es ist kaum anzunehmen, daß man bei der DB oder Siemens allen Ernstes so weitgehende Sonderlösungen gewählt hatte, daß der 7-Teiler kaum noch mit dem 10-, später dann 12-Teiler korreliert hätte!
Sprich: Wenn man denn, um bei der im Raum stehenden Frage nach der Zwischenkreis-Spannung zu bleiben, vom üblichen Standarddesign 2,8 kV +/-x abweichen würde bei den 7-Teilern, müßte man auch andere Fahrmotoren verwenden. Die aber wiederum Auswirkungen auf das Drehgestell haben, evtl. konstruktive, mindestens aber doppelten Zulassungsaufwand.
Wenn man sich nicht die Hose mit der Kneifzange anzieht, wird man solche teure Sonderlösungen für wenige Einheiten also tunlichst vermeiden.

Das würde dann aber wiederum für die 1,5 kV ZK-Spannung sprechen.
Gebaut wird, was bestellt ist.

Bestellt waren 15 kV und 1,5 kV. Die ganz einfache Lösung das dann zu realisieren ist dann doch eine ZK-Sp mit 1,5 kV, oder nicht?

Natürlich wären 3 kV für spätere Abrufe "schöner", aber wer macht in der Industrie freiwillig mehr, als bestellt wurde?

Das mit dem "Kippmoment" wäre natürlich auch eine "billige" Lösung, würde ich dem Verbund aus DB+Siemens durchaus zutrauen.

Aber: Dann hätte die ERI die Spannung wenigstens mit 1,5 - 3kV angeben müssen. Dabei muss man allerdings auch berücksichtigen, dass das mittlerweile ein sehr altes Zitat ist. Kann schon sein, dass damals jemand etwas falsch verstanden hatte.
Naja, früher oder später wird sich das Ganze schon aufklären, mittlerweile sind ja einige Züge unterwegs, d.h. mehr und mehr Personal hat damit Kontakt. Da wird schon noch was durchsickern.


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